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Kalender und Jahrbuch für Israeliten · 1843-01-01 · 2. Jahrgang = Jahr 5604 (1843-1844) (1843) · p. Seite 11

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Journal
Kalender und Jahrbuch für Israeliten
Volume
2. Jahrgang = Jahr 5604 (1843-1844) (1843)
Date
1843-01-01
Page
Seite 11 (sequence 12)
Language
German
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11 das Jahr 1842 eine Delegation zu erhalten, um von alten Lokalbehörden unterstützt zu werden. — Nach den seit der Eroberung gesammelten Notizen denken sie, daß man Consistorien an jedem Orte, wo eine Israel. Bevölkerung von 2000 Seelen sich befindet, errichten müsse. Die Consistorien müßten sich vor Allem mit der Organisation des Kultus, dem Jugendnnterrichte und der moralischen Bildung ihrer Anvertrauten beschäftigen, und mit den Lokalbehörden, so wie mit dem Minister , vermittelst des Consistoriums von Marseille, welches seine Ansicht über ihre Forderungen abgeben und sie an das Central-Consistorium zu Paris übersenden würde, korrespondiren." „Die Mission der Herren Altaras und Cohen während ihres Aufenthalts in Algerien würde besonders in der Errichtung von Primär-und Spezialschulen bestehen, für die sie dem Minister vermittelst des General-Gouverneurs die Lehrer und Comites Vorschlägen würden." „Insbesondere würde der Elsaß mehrere junge israel. Männer, hervvrgegangen ans den Normalschnlen und der rabbinischen Schute zu Metz, verschaffen, die an die Spitze dieser Schulen gestellt werden könnten." „Auch wurde es sehr nützlich sein, eine möglichst große Zahl junger Leute, beiderlei Geschlechts in Algerien anszuwählen, um sie nach Frankreich zu bringen und ihnen eine ganz französische Erziehung zu geben, diejenigen, welche die Mittel dazu haben auf ihre Kosten, die andern auf Kosten der Negierung, die ihnen Plätze in den Schulen anweisen würde, besonders zu Aix und Marseille, wo Sitten und Klima stch am meisten denen Algeriens nähern und wo viele Personen arabisch sprechen. Schon haben mehrere vermögende Familien Algerien's die Absicht kund gethan, ihre Kinder dem Herrn Altaras anzuvertrauen, um unter seiner Aufsicht in Marseille erzogen zu werden. Die guten Folgen dieser nationalen Erziehung würden nicht allein für Algerien statt finden, sondern auch für alte Barbaresken Staaten und die Levante, welche ohne Zweifel ihre Kinder nach Frankreich schicken werden, um vier die Wohlthaten des Unterrichts zu genießen. Der Beweis hiervon liegt in den wunderbaren Fortschritten, welche der unter den französischen Israeliten gegenwärtig so verbreitete Unterricht, seit 30 Jahren kaum, in ihrer Civilisation und Moralität hervorgebracht: Alle fühlen kräftig, daß ihr wahrhaftes Vaterland Frankreich ist, sie lieben es, dienen ihm als gute Bürger und sind stets bereit, sich für seine Größe und sein Glück zu opfern. Vor Allem aber fühlen die Israeliten in den Ländern,

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