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Kalender und Jahrbuch für Israeliten · 1842-01-01 · 1 = Jahr 5603 (1842-1843) (1842) · page 145

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Journal
Kalender und Jahrbuch für Israeliten
Volume
1 = Jahr 5603 (1842-1843) (1842)
Date
1842-01-01
Page
– (sequence 145)
Language
German
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IRI
…/2609281-3184076--0145-3184252
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„Lehre mich kennen, Herr, -eine Wege, führe „mich in-eine Pfade!" „Geleite mich in -einer Wahrheit, daß ich er-- „kenne, wie du Gott bist mein Heil, in dir „ist mein Heil! Auf dich hoffe ich heute und „alle Tage!" Auf dich, mein Gott und Vater, daß du mich kräftigen werdest mit deinem Heil. Auf dich, Gott der Huld und Milde, daß du mit deiner Wahrheit meine Seele füllen, und meine Worte kräftigen und erwärmen werdest; mit deinem Geiste, mit dem du schon so oft mich emporgehoben und begnadigt und erfreuet, auch heute mich begnadigen und erfreuen werdest. Obgleich ich nur ein sündiger Mensch bin vor dir, und an allen Menschenschwächen und an allen ihren Mängeln mein volles Theil auf Erden habe; aus dich hoffe ich, Herr, daß du um meines heiligen Berufes willen, um der innigen Lust und Liebe, mit der ich deinem heiligen Dienste mich geweihet, um deines göttlichen Wortes willen, das ein Leben lang auf meinen Lippen hat geschwebet, und mir die Seele bewegt und erschüttert in ihren tiefsten Tiefen, mich mit deinen Gnadengaben, mich mit deinem Geiste, mit deinem Lichte und Rechte heute und wann und wo immer ich in deinem Namen rede, begnadigen und erfreuen werdest; daß wo ich rede und was ich rede, den Herzen und den Seelen, zu deren Heile ich das Wort führe, zur Verständigung und Erbauung, zur Warnung und Veredlung, zur Versöhnung und Verklärung gereiche; daß die ich warne gewarnet, die ich tröste getröstet, die ich rufe berufen, die ich segne gesegnet sein mögen. Laß deine Liebe, die mich bisher in allen meinen Wegen hat geleitet, auch hier mich nicht verlassen, wo ich vom heiligen Eifer für dein göttlich Recht entbrannt, dem sündigen Trieb im Menschen, der sündigen Verfallenheit in uns, der sündigen Verkehrung und Entweihung deiner göttlichen Veranstaltungen und Verheißungen zürnend entgegentrete! O daß der Strahl von deinem Gotteslichte, der mir hier die Seele erhebt, auch die vielen, vielen Herzen mit mir erhebe; daß der heilige Gottesfunke, der in mir glimmt und glüht, auch in ihnen sich zur heiligen Gottessiamme erhebe. Auf daß ein heiliger Gottesfriede in die Seelen ziehe; heiliger Gottesfriede, Herr, in jedem Herzen, in jedem Hause; heiliger Gottesfriede, Herr, in unserer Gemeinde; heiliger Gottesfriede, Herr, über Israel und alle seine Stämme walte, und daran die Welt erkenne, daß dein Geist noch waltet über uns, und dein göttlich Wort noch lebendig ist in uns, und dein Name verherrlicht in uns und über uns. Amen.

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