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Kalender und Jahrbuch für Israeliten · 1842-01-01 · 1 = Jahr 5603 (1842-1843) (1842) · p. Seite LII

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Journal
Kalender und Jahrbuch für Israeliten
Volume
1 = Jahr 5603 (1842-1843) (1842)
Date
1842-01-01
Page
Seite LII (sequence 51)
Language
German
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Münz - Tarifs. ^ie gesetzliche Bestimmung, Norm, nach welcher die Geldsorten eines Landes ausgeprägt werden, heißt der Münzfuß dieses Landes; es liegt ihm sein bestimmtes Gewichts - Quantum feinen Goldes und Silbers zu Grunde, aus welchem die vorschriftsmäßige Anzahl von Guldenstücken zu prägen ist. Für Deutschland namentlich besteht dieses Gewicht in der Cölnischen Mark von r6 Lothen —seit dem Jahre 1624 bei den Münzstätten eingeführt. In Deutschland unterscheidet man 6 Münzfüße: 1. Den L ü b i sch e n oder Lübecker C 0 u r a n t f u ß, die Cöln. Mark fein Silber zu ,7 fl., 34 Markstücken, i, */3 Reichsthalern oder 84 Speciesthalern; nacl) ihm wird das Lübecker, Hamburger, Mecklenburg- Schwerin'sche und Dänische Courant, schweres Geld genannt, ausgebracht. 2. Den Leipziger oder N e i ch s fu ß, die Cöln. Mark fein Silber zu 18 fl., 12 Neichsthalern oder 9 SpeeieSthalern. Nach diesem Münzfüße sind nur noch dieHannöver'schen, Braunschweizer, Mecklenburger und Lauenburger schweren Gulden, Zweidnttel genannt, ausgeprägt, die in Nord-Deutschland cirkuliren. 3. Den C 0 u v e n t i 0 n s - Fuß, zuerst zwischen Oesterreich und Baiern im Jahre '753 abgeschlossen, welchem hernach Sachsen, Hannover, Draunschweig und die meisten Neichsstände beigetreten sind; die Cölnische Mark fein Silber zu 20 fl., i3ys Neichsthalern oder io Speciesthalern. 4. Den p r e u ß i sch e n C 0 u r a n t - F u ß, die Cöln. Mark fein Silber zu 21 fl. oder 14 Neichsthalern. 5. Den sogenannten N e i ch s - oder V i e r u n d z w a n z i g- Guldenfuß, seit 17Ü6 in Baiern, Schwaben, Franken und den Rheinländern; die Cölnische Mark fein Silber zu 24 fl. oder ,6 Neichsthalern. 6. Den neuen V i e r u n d zw an zi g e i n h a lb- G u ld e n fu ß, die Cölnische Mark fein Silber ü ,6^ Thaler oder 24*4 fl., als Conventionsfuß der deutschen Zollvereins - Staaten. Das Werthverhältniß des nach den vorgenannten sechs Münzfüßen ausgeprägten Geldes stellt sich, in Gulden bestimmt, wie folgt: 20 fl. im Conventions-Fuß gibt 24 flim sogenannten neuen Reichs- oder 24 fl. Fuß, gibt 21 fl. nach dem Preußischen Courant-Fuß, gibt 18 fl. nachdem alten Leipziger oderNeichsfuß, gibt 17 fl. nach dem Lübischen Courantfuß, gibt 24% fl. im neuen 241/2 fl. Fuß.

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