Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Journal
- Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Volume
- Zweite Folge - zweiter Jahrgang 5627 (1866-1867) (1867)
- Date
- 1867-01-01
- Page
- Seite 70 (sequence 174)
- Language
- German
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70 Weiber und Kinder! Viel Heil sei Euch von dem Herren des Heiles und von mir seinem geliebten Sohne, dem Könige Salomo Sohn Davids. Ich trage Euch auf, daß ihr den 9. Ab, der zu Gutem uns eintrifft, begehet als einen Tag großer Festmale, als einen großen Freudentag bei vorzüglichen Speisen, süßen Getränken, vielen Lampen und Lichtern, bei viel Klang und Sang, der der Tag meiner, d. i. Eures Königes Sabbatai Zebi, des höchsten der Erdenkönige, Geburt ist. Hinsichtlich der Arbeit habt Ähr ihn für einen vollkommenen Feiertag zu hallen, in schönen kostbaren Gewändern zu erscheinen und wie an einem solchen Gottesdienst zu halten. Die Ausführung selbst biblischer verbotener Arbeiten kann einem Nichtjuden anbefohlen werden. Die Gebetsformel lautet: „Du gabst uns Herr unser Gott Feste zur Freude, Feiertage und Ruhezeiten zum Vergnügen, wie auch dieses Fest der Tröstungen (chag ha-nechamot) als einen Feiertag bei heiliger Verlesung zum Andenken an den Auszug aus Aegypten" u. f. w. und so hat auch der Weihsegen beim Weine zu lauten. Am Abende ist Pf. 81 „Unterweisung des Esrachiten Heman" bis „wie ein Mond steht er ewig fest und wie ein beständiger Zeuge im Gewölke Sela" zu. lesen. Dem bezeichneten festlichen Weihsegen ist die Benediction „der uns am Leben erhallen" beizufügen. Am Morgen habt ihr das Festgebet zu halten und das ganze „Hallet" mit allen Benedictionen zu lesen. . Dann leset Ihr im Wochenabschnitte bis, unterhalb der Abhänge des Pisga" der auf fünf Vorgerufene vertheilt wird, aus einer gut erhaltenen Gesetzrolle wie auch die Benedictionen bei der Thora. Der den Schluß macht, liest aus den Propheten „So spricht der Herr, es fand Gunst in der Wüste" bis „und Eurer Sünde gedenke ich nicht mehr;" die Benedic-