Blau-Weiss-Blätter
- Journal
- Blau-Weiss-Blätter
- Volume
- 4 (1916-1917)
- Issue
- 4 (12.1916)
- Date
- 1916-12-01
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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5. Drei Latyri oder Waldgütter, mit hörnern auf dem Kopf und mit Bocksfüßen, so den Bacchum auf einem Faß, so auf beeden Böden mit den Reben schön geziert gewesen, fitzend gezogen, der Vierte, aber das Faß gehalten hat. ' 6. (Ein klein artigpositurtes Zwerge! mit dreieckigem Hut, welches ' in schwarzen Lammet mit Gold verbrämt gekleidet, auf der Geigen gespielet. 7. vier große starke Vielfrässe, so über acht (Ellen dick gewesen, welch« dem Bacchum und dem Faß gefolget. 8. Zwei recht curios invenlirte Straußen, wohl formirt auf Lebensart, so natürlich zu sehen, welche zwei gelbe Mohren mit Turbans geführet haben. 9- (Ein indianischer Fürst, reitend ans eine»»» großen Pferd, vor welchem sechs wohlgezierte nackete Mohrenpagen mit Kronen und Federn auf dem Kopf mit hals- und Armbändern und (Ohrhängel, mit Wurfpfeilen in der Hand. )tem: zwei Pagen, welche ihm den schön gezierten dreizehn (Ellen langen Mantelschweif nachgetragen; item: (Einer, der das Schattenblatt pires dem Fürsten, ihn , vor der Sonnen Schein zu bewahren, nachgetragen. JO. Zwei Fa uni oder wilde Waldmänner, auf dem bloßen Leib mit haaren künstlich bewachsen. Mit großen Knitteln in den Händen. — Weiterhin kam ein Thor der jüdischen Musikanten in schwarzen gelb ausgemachten spanischen Kleidern und Iudenkrösen, so eine hübsche Musik gemacht; aus welchen einer, so auf der hubojen gespielet, einen zehnjährigen, auf der Geigen streichenden Knaben auf dem Kopf sitzend getragen etc.-- Diesen seynd nachgefolget zwei über acht Ellen hohe, künstlich formierte große Männer, vorbildend Moysen und Aaron, welche gleich denen Priestern im alten Testament mit weißen Röcken und hohen Kappen gekleidet gewesen, welche von sich selbst gegangen seynd, auch di« schönste lebhaftigste Bewegungen gemacht, etc. Folget ein großer positiv, auf welchem ein perfianisch schönest verkleidt« und aufgeputzte Fürstin und ihr hofdam auf einer violin gespielet. Dann noch zwei Damen mit Harfen cr. ' Den Schluß dieses Aufzugs machte die lustige Bauernhochzeit mit allerhand Lackpfeifen, Leyern, Geigen und Dudelsäcken auf einem; Wagen; hinter ihnen drein wieder ein Sackpfeifer und Geiger mit verschiedenen possierlich verkleideten Bauern, so sich ziemlich erlustiget und denen so zahlreichen hohen als anderen Standes Zuschauern eine Aurzweil mit Tanzen Und Springen geniachet; bis endlich die völlig« SS