Blau-Weiss-Blätter
- Journal
- Blau-Weiss-Blätter
- Volume
- 3 (1915-1916)
- Issue
- 4 (12.1915)
- Date
- 1915-12-01
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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ausgenommen vom Blau-Weiß-Hamburg. Der alte Führer Wie das kaum erwachte Leben eines jungen Pflänzchens, das unter den ersten Strahlen der Frühlingssonne cmporgeschossen einem plötzlichen Nachtfrost zum Gpfer fällt, so schien es dem Hamburger „Blau-Weiß" ergehe», zu müssen, als nach kann, halbjährigein Be» flehen der Krieg ausbrach. Der größte Teil seiner Führer stellte sich in den Dienst des Vaterlandes, und der Bu»,d war verwaist. Da hielten wir Jüngeren es für unsere Pflicht, die Arbeit, so weit wir es konnten, auf uns zu nehmen, um den Wanderbetrieb aufrecht zu erhalten und vielleicht sogar weiter ausznbanen, da»nit nach dein Kriege unsere alten Führer den Boden gut bestellt fänden, auf dem ihre Saat gedeihen soll. <Es war eine arbeitsreiche schwere Zeit, doch jetzt find wir «in tüchtiges Stück vorwärts gekommen. Zwar find uns Zungens die Mädels heute überlegen und sogar nicht nur der Zahl nach! Doch ist uns das nur ein gutes Gmen für die Weiterentwickelung unseres Bundes. Denn ihnen ist ja die ganze Führerschaft geblieben, die unsere aber ist zusammengeschmolzen zu einem winzigen Häuflein. —• Es war ein trüber Tag. Der Himmel grau. Doch viele waren gekommen. Denn er zog wieder mit uns hinaus wie früher. Er, der von Anfang an dem vaterlande diente. Unser Wertheim. Er Hatte Genesungsurlaub. — St