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Blau-Weiss-Blätter · 1914-12-01 · 8 (12.1914) · page 5

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Blau-Weiss-Blätter
Volume
1 (1913-1914)
Issue
8 (12.1914)
Date
1914-12-01
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Bläu-W eiß-Blätter 5 Da zog Juda ihm entgegen mit einem kleinen Kaufen. Als sie aber die Feinde sahen, sprachen sie zu Juda: Unser sind wenige, dazu sind wir heute matt von Fasten; wie sollen wir uns mit einem solchen großen und starken Kaufen schlagen? Aber Juda sprach: <Ls kann wohl geschehen, daß wenige einen großen Kaufen überwinden; denn Gott kann ebensowohl durch wenige Lieg geben als durch viele. Denn der Sieg kommt vom Fimmel, und wird nicht durch große Menge erlanget. Sie trotzen auf ihre große Macht, und wollen uns, unsre Weiber und Kinder ermorden und berauben. Wir aber müssen uns wehren, und für unser Leben und Gesetz streiten. Daruin wird sie Gott vor unfern Augen vertilgen; ihr sollt sie nicht fürchten. Da er also ausgeredet hatte, griff er die Feinde an, ehe sie sich's versahen, und schlug den Seron und sein Volk in die Flucht, und jagte sie von Beth-horon herunter ins Blachfeld, und schlug bei acht hundert zu Tod; die übrigen flohen in der Philister Land. Also kam eine Furcht in alle Völker umher vor Juda und seinen Brüdern. Und in allen Ländern sagte man von Juda und seinen Thaten. und es kam auch vor den König. Juda besiegt Lyfias, reinigt den Tempel and stiftet das Fest der Tempelweihe sLhanirkah) (;. Maccabäer n, 26—s;) Die Heiden aber, die entronnen waren, kamen zu Lyfias und sagten ihm, wie es ihnen gegangen war. Als Lyfias solches hörte, ward er sehr bestürzt, daß nicht geraten war, was er Israel hatte thun wollen, und was der König befohlen hatte. Darum brachte Lyfias im folgenden Jahr wiederum viel Kriegsvolk zusammen, sechzig tausend Mann zu Fuß und fünf lausend Reisige, die Juden zu vertilgen. Dies Heer zog gegen Idumäa, und lagerte sich bei Bethzur. Dahin kam Juda auch mit zehn tausend Mann. Da er aber sah, daß die Feinde so ein groß Volk hatten, betete er und sprach: Lob sei dir, du Herr Israels, der du durch die Hand deines Knechts David den großen Riefen erschlagen hast, und hast ein ganz Heer der Heiden gegeben in die Hände Jonathans, Sauls Sohns, und seines Waffenträgers. Ich bitte dich, du wollest diese unsre Feinde auch in die Hände deines Volkes Israel gehen, daß sie mit ihrer Macht und Reisigen zu Schanden werden. Gieb ihnen ein erschrocken und verzagt Herz;

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