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Jüdisches Jahrbuch für Sachsen und Adressbuch der Gemeindebehörden, Organisationen und Vereine · 1931-01-01 · 1931-1932 · p. Seite 130

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Journal
Jüdisches Jahrbuch für Sachsen und Adressbuch der Gemeindebehörden, Organisationen und Vereine
Volume
1931-1932
Date
1931-01-01
Page
Seite 130 (sequence 130)
Language
German
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Dr. G. Nobel, CI, Pfaffendorferstr. 1. Fernsprech-Nr. 13172. A. Schumer, CI, Packhofstr. 3. Fernsprech-Nr. 25187. B. Stfberstrom, CI, Gottschedstr. 2. Fernsprech-Nr. 23469. Der Verein wurde vor ziTka 40 Jahren gegründet. Zweck und Ziel: Der Verein Moaus Chitim unterstützt verschämte Arme zum Pessachfest. Die Unterstützungen werden unter strengster Diskretion gewährt. Verein selbständiger judischer Handwerker zu Leipzig. Geschäftsstelle: A. Mittelmann, Leipzig-CI, Peterssteinweg 15. Fernsprech-Nr. 29823. Vorsitzender: J. Bohrer, C I, Brühl 61. Weitere Mitglieder des Vorstandes: M. Baschis, CI, Pi.affen.dorfer Str. 6, S. Jäckel, CI, Uferstr. 11, Karl Feldmann, CI, Lessingstr. 18. Der Verein wurde im Jahre 1930 gegründet. Zweck und Ziel: Der Verein dient der Förderung des Handwerks unter den jungen jüdischen Generationen-, sowie der Beschäftigung jüdischer Handwerker. Hilfsverein der deutschen Juden, Lokalkomitee Leipzig. Adresse der Berliner ZentrailVerwaltung: W35, Steglitzer Str. 12. Fernsprech-Nr. Lützow 6236. Adresse der Leipziger Geschäftsstelle: N22, Luisenstr. 26. Fernsprech- Nr. 50468. Präsidium des Hitfsvereins: Dr. James Simon, Berlin, Generalkonsul Eugen Landau, Berlin, Max M. Warburg, Hamburg, Willy Dreyfus, Berlin (Dr. Simon und Eugen Landau gehören zu den Gründern des Vereins). Vorstand des Lokalkomitees: Tobias Schieß, Vorsitzender, Dr. H. Halberstam, stellvertr. Vorsitzender, Dr. W. Schreiber, Schatzmeister, Gemeinderabbmer Gustav Cohn, Schriftführer. Adresse des Vorsitzenden Tobias Schieß: Leipzig-N 22, Luisenstr. 26. Der HHfsverein der deutschen Juden wurde im Jahre 1901 gegründet. Zweck und Zi el: Der Verein wurde von jüdischen Menschenfreunden zum Zwecke der Förderung des sittlichen, geistigen und wirtschaftlichen Wohls der außerdeutschen Juden ins Leben gerufen. Der Hilfsverein hat während seiner nunmehr dreißigjährigen Tätigkeit teils allein, teils in Gemeinschaft mit den in anderen Ländern bestehenden jüdischen Organisationen Außerordentliches zur Linderung jüdischer Not in außerdeutschen Ländern geleistet. Es ist bcso^idcrs an die große Hilfsaktion des Vereins während der Judenpogrome in Rußland 1905—1906, an die tatkräftige Intervention des Hilfsvereins anläßlich der Judenverfolgungen in Rumänien und anderen Balkanländern zu erinnern. Der Hilfsverein hat in der Vorkriegszeit ein großes Schulwerk hn Orient, insbesondere in Palästina geschaffen, darunter auch das Technikum in Haifa, er hat sich auch in besonderer Weise die Fürsorge für die ostjüdischen Auswanderer angelegen sein lassen, die auf dem Wege nach Amerika und anderen Ländern deutsches Gebiet berühren. Gleichfalls ist auf die große Hilfsaktion bei Kriegsausbruch hinzuweisen, die vor allem später in den östlichen Okkupationsgebieten sich auswirkte. In der Nachkriegszeit gehört die Fürsorge für jüdische Auswanderer zu den Hauptaufgaben des Hilfsvereins. Er hat ein Zentralbüro für jüdische 130

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