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Jüdisches Jahrbuch für Sachsen und Adressbuch der Gemeindebehörden, Organisationen und Vereine · 1931-01-01 · 1931-1932 · p. Seite 114

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Journal
Jüdisches Jahrbuch für Sachsen und Adressbuch der Gemeindebehörden, Organisationen und Vereine
Volume
1931-1932
Date
1931-01-01
Page
Seite 114 (sequence 114)
Language
German
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Die Bestattung erfolgt durch den Verein Chebra Kadischa. Vorsitzender: Georg Markendorf, Christianstraße 29, Fernsprech- Nummer 23680; Stellvertreter: Paul Gelberg, Leibnizstraße 411, Fernsprech-Nr. 25580. Die Liebesdienste bei Bestattung weiblicher Leichen werden von der Frauen-Chebra Kadischa ausgeübt. Vorsitzende: Frau J. Rabinowitz, Weststraße 74, Fernsprech-Nr. 21663. Ehrendamen: Frau H. Oppe, Hallische Str. 29, Fernsprech-Nr. 51766; Frau D. Wolpert, Humboldtstraße 3/ Fernsprech-Nr. 29249. Ueber die Vergebung von Grabstellen und Erbbegräbnissen erteilt das Gemeindeamt Auskunft. Die Errichtung von Denksteinen bedarf der Genehmigung, die unter Einreichung einer Zeichnung und Angabe der Inschrift nachzusuchen ist; auch alle zusätzlichen Inschriften bedürfen vorheriger Genehmigung. Schächtwesen. Großvieh wird auf dem städtischen Schlachthof geschachtet; Geflügel in den Geflügelschlachtstellen der Gemeinde: Naundörfchen 20, werktäglich von 9—10 Uhr und 18—19 Uhr, Sonnabend von Oktober bis April nach Sabbatausgang eine Stunde, Sonntag von Mai bis September von 8—9 Uhr; Gerberstr. 48—50, werktäglich von 8—9 Uhr, (Donnerstag 8-10 Uhr) und 17—18 Uhr (mit Ausnahme des Freitags), Sonnabend von Oktober bis April nach Sabbatausgang eine Stunde. Sonntag von Mai bis September von 8—9 Uhr. Betriebe unter Aufsicht des orthodoxen Gemeinderabbinats. Da im Laufe des Jahres Veränderungen eintreten können, sind die regelmäßigen Bekanntmachungen im Oemeindeblatt der israelitischen Religionsgemeinde zu beachten. a) Fleischereien: Moses Bild, Gerberstraße 48—50, Fernsprech-Nr. 11494; Moses Frischer, Nordstraße 11, Fernsprech-Nr. 125 28; Osias Kohn, Hofmeisterstraße 6, Fernsprech-Nr. 16397; Sally Löb, Ranstädter Steinweg 7, Fernsprech-Nr. 21195; Jacob Schußheim, Plauensche Str. 3—5, Fernsprech-Nr. 13804; Wilhelm Zellner, Nordstraße 13, Fernsprech-Nr. 22487. Das Fleisch soll an demselben Tage, an dem es gekauft wird, koscher gemacht werden. Wer das Fleisch durch riichtjüdisches Personal bringen läßt, muß fordern, daß das Paket durch den Schomer gesiegelt wird. b) Geflügelverkauf: Die vorgenannten Fleischereien. 114

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