Zion
- Journal
- Zion
- Volume
- 10 (1938)
- Issue
- 2 (3.1938)
- Date
- 1938-03-01
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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In dem Bet Zeirot Misradii Jerusalem (Iwdi-Heim) fand am 15. Schwat eine schöne Feier statt, die außer der Feier des Tages auch der Entlassung der Schülerinnen, die die Kurse der Anstalt absolviert haben, und der Aufnahme neuer Schülerinnen diente. Siedlungen des Hapoel Hamisrachi. In den Siedlungen leben zur Zeit 1400 Menschen, davon 278 in S' de Jaakow, 200 in Kfar Chassidim, 151 in Kfar Pines, 122 in Kfar Abraham, 235 einschließlich Jugendalija in Kibuz Rodges, 120 in Kfar Haroe, 98 in Kfar Jabez, 46 in Newe Jaakow, 60 in Tirat Zwi, 60 in Kwuzat Ramat Haschomron, 15 in Kwuzat Schachal, 25 in Meschek Hapoalot. Die Siedlungen umfassen eine Bodenfläche von 10 000 Dunam Boden, davon 9600 Dunam Boden des KKL, der Rest Privatboden. Ein Angriff auf Tirat Zwi wurde durch die Siedler und die Gaffirim zurückgeschlagen, wofür ihnen Mr. Saunders, der Oberkommandant der palästinensischen Polizei, telegraphisch seine Gratulation und Anerkennung aussprach. Meldungen, daß die Terrorbanden in den Hof der Siedlung eingedrungen waren, waren unrichtig. Es war den Banditen nicht gelungen, das die Siedlung einzäunende Pfahlwerk zu durchdringen. Kfar Noar Dati bei Kfar Chassidim. Die Baulichkeiten sind jetzt so weit fertiggestellt, daß mit der Ausgabe der neuen Zertifikate nach dem 1. April die ersten Jugendlichen aufgenommen werden können. Eröffnung des Passagierhafens Tel Aviv. Die Eröffnung des Hafens bedeutet einen wichtigen Markstein auf dem Wege der Erriditung der jüdischen Heimstätte. Sie ist ein glänzendes Zeugnis für die Willenskraft und Arbeitsfähigkeit des Jischuw, der trotz Terror, politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit in kurzer Zeit allen Schwierigkeiten zum Trotz dieses große Werk zustandegebracht hat. Die Eröffnungsfeier wurde durch das Schechejanu des Oberrabiners Hertzog eingeleitet. Namens der Jewish Agency wies Mosche Schertok darauf hin, daß der stürmische Seegang, der die beabsichtigte Landung des ersten Passagierschiffes verhinderte, ein Anzeichen sei, wieviel noch zu schaffen sei, bevor das jüdische Volk seinen Hafen erreicht hat. Nach Anspradien von dem Vertreter des Waad Leumi Ben Zwi und Ussischkin sprach der scheidende High Commissioner Wauchope die Hoffnung aus, daß Tel Aviv sich zu einer richtigen Hafenstadt entwickle. Wir wünschen, daß der neue Hafen, der den Namen Schaar Zion führt, die Pforte zu einer großen jüdischen Einwanderung wird. Verantwortlich: Dr. Alfred Lehmann, Berlin W 30 / Verlag des Zion Berlin W 50, Augsburger Str. 60 / Druck: Fürst, W 30, Goltzstr. 26 Bezugsgebühr vierteljährlich RM 1.— / Postscheck: Dr. Alfred Lehmann Sonderkonto Berlin 158910 / Auflage 890