Zion
- Journal
- Zion
- Volume
- 10 (1938)
- Issue
- 2 (3.1938)
- Date
- 1938-03-01
- Page
- Seite 13 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/3133276-3139388-3139390--1291-3140817- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Die Schabbatverordnung, die von der Stadt Tel Aviv beschlossen und von der Regierung bestätigt ist, fand bei einer Anzahl Restaurationsbesitzer Widerstand, die mit der begrenzten Zeit, an der nach der Verordnung ihre Lokale geöffnet sein dürfen, nicht zufrieden waren und sich weigerten, ihre Lokale entsprechend den Bestimmungen der Verordnung zu schließen. Sie wurden angeklagt und zu Geldstrafen verurteilt. Infolgedessen haben am letzten Schabbat alle Besitzer von Restaurants und Kaffeehäusern ihre Lokale entsprechend den Bestimmungen der Verordnung geschlossen. Beamte der Stadt gehen mit Beginn des Schabbat durch die Straßen und achten darauf, daß alle Läden geschlossen werden. Auf eine Beschwerde, daß in der Siedlung Beer Tuwia am Schabbat gearbeitet werde, antwortete die Leitung der Siedlung: Die Mitglieder unserer Siedlung ehren alle den Schabbat und unsere nationalen Heiligtümer. Sie ruhen am Schabbat und an den Festtagen von aller Arbeit auf dem Bau, im Handwerk und in der Landwirtschaft usw. Darüber hinaus finden auch keine Sitzungen und Versammlungen am Schabbat statt. Wenn einige Juden in Beer Tuwia den Schabbat verletzen sollten, so bilden sie eine Ausnahme, und die Leitung des Moschaw wird über sie Strafen verhängen. Auf eine ähnliche Beschwerde über Schabbatverletzung in K i r - j a t A n a w i m antwortete die Kwuza: Bei uns v/ird keinerlei Arbeit in der Wirtschaft und auf dem Felde am Schabbat verrichtet außer der Sorge für die Tiere. In Kfarjecheskel im Emek Jesreel v/urde mit Unterstützung des Merkas des Misrachi der Bau einer Synagoge und einer Mikwa vollendet. In Nahalal ist eine Synagoge mit Unterstützung des Merkas des Misrachi im Bau. In Tirat Zwi ist mit Unterstützung des Merkas des Misrachi eine Mikwa eingerichtet. Im Kibbuz Austria der allgemeinen Zionisten,*bei Kirjat Bialik, ist unter Aufsidit des Raw Schimoschkowitz aus Kirjat Chajim bei Haifa eine koschere Küche eingerichtet. Aus der Misrachi-Arbeit in Erez Israel. Der palästinensische Misrachi hat die Zeit vom 15. Sdiwat bis 15. Adar als Monat des Misrachi proklamiert. An alle Gruppen und Funktionäre wurden Rundschreiben und Briefe versandt, ebenso wurde in Sitzungen der Leitungen der Gruppen die Ausgestaltung des Monats beraten. Es fanden an zahlreichen Orten öffentliche Versammlungen statt, auf denen Meier Berlin, Obberrabb. Hertzog, die Oberrabbiner von Tel Aviv, Amiel und Usiel, Pinkas, Ginsberger u. a. spradien. Im Hazofe und anderen Zeitungen wurde eine Reihe von Aufsätzen der Führer der Organisation veröffentlicht. Zahlreiche Mitglieder wurden in allen Orten geworben. Der Vorsitzende des palästinensischen Misrachi, 15.