Zion
- Journal
- Zion
- Volume
- 10 (1938)
- Issue
- 1 (1.1938)
- Date
- 1938-01-01
- Page
- Seite 15 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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niiie Wüxd'Z'---^ A.tx l'jeitrlije der rectbc^xif* v;lirdc den Rahmen einer Buchanzei^e sprengen, auch eine Aufzählung der je 17 deutschen und hebräischen Arbeiten (abgesehen von der Lebensbeschreibung von Harry Levy und der von Alfred Freimann und Daniel Lewin zusammengestellten Bibliographie) würde zu viel Raum in Anspruch nehmen. Nur um einen Anhaltspunkt für den reichen Inhalt der Festschrift zu geben, sollen wahllos einige Beiträge mitgeteilt werden. Einen bibelexegetischen Beitrag liefert Grünberg mit der Auslegung von Gen. 22, 14. Der Talmudforschung dienen die Arbeiten von Ahlbeck über einen zweiten Raba und Weinberg. Eine Untersuchung der Quellen des halachische» Begriffes Idith. Aptowitzer erörtert zwei halachische Fragen, Von den historischen Arbeiten seien genannt: Esriel Hildesheimer, Untersuchung über die Kala in der Gaonaeischen Zeit und Maximilian Landau, der Brief Hasdai ibn Sapruts an den Chazarenkönig Joseph, einen literar-geschichtlichen Beitrag bringt Horodetzky, der Einfluß des Rambam auf den Remo. Aus dem Gebiet der Liturgie sei die von Rau mitgeteilte Kerowa Agan Hassar genannt. Die Arbeiten von Altmannn, Olam und Aion, und Büchler, die Schammaiten und die levitische Reinheit des Am Haarez, vertreten das Gebiet der Religionsgeschichte, während Max Wiener, Vorbemerkung zum religiösen Verständnis der religionsphilosophischen Attributenlehre, und Abraham Heschel, der Begriff des Seins in der Philosophie Gabirols religionsphilosophische Beiträge gebracht haben. Das jüdische Recht ist durch die Arbeiten von Kisch, Jüdisches Recht und Judenrecht, Assaf, zum Erbrecht der Tochter, u. Riwlin, Ersitzung von Höfen und Häusern in Jerusalem vertreten. Die Festschrift gibt einen Querschnitt durch alle Gebiete der jüdischen Wissenschaft und zeigt, daß bei allen politischen und wirtschaftlichen Nöten des jüdischen Volkes die Arbeit an der jüdischen Wissenschaft nicht geschwächt ist. Das Berliner Rabbinerseminar ist nicht nur Mitherausgeberin der Festschrift, sondern durch seine Dozenten und zahlreiche frühere Schüler wesentlich an dem Inhalt der Festschrift beteiligt. Diese darf deshalb auch als ein schöner Rechenschaftsbericht des Seminars gelten. A. L. 2kua der Bewegung Die Filme des Keren Thora wa Awoda „Brit Hanoar" und „Weg in die Wirklichkeit", die im vorigen Jahre in vier Großgemeinden: Berlin, Hamburg, Frankfurt a. M. und Leipzig vor ungefähr 8000 Menschen vorgeführt wurden, wurden in den legten Wochen in zahlreichen Orten des Reiches gezeigt. Der erste Film stellt die Arbeit des Brit Hanoar und Bachad in Deutschland dar, der zweite Film (Hauptfilm) gibt zunächst einen Überblick über den gesamten Palästina-Aufbau und bringt dann anschauliche Bilder aus dem Siedlungswerk des Hapoel Hamisrachi, besonders aus Kibbu^ Rodges. Die Filme wurden bisher in den Orten Magdeburg, Chemnifc, Dessau, Köln, Dortmund, Essen, Karlsruhe, Pforzheim, Mainz, Aschaffenburg, Mannheim, Würzburg, Nürnberg, Stuttgart, Breslau, Beuthen, Gleiwitj, Lübeck und Dresden gezeigt. Die Vorführungen wurden durch Referate der Herren Rabbiner Dr. Altmann, Berkovits, Dr. Neuhaus, Dr. Keller, Prediger Günsberg, der Lehrer Julius Oppenheimer und Felix David, Dr. Burg, Arjeh Händler und Werner Reiß eingeleitet. Die Vorführungen fanden teilweise gemeinsam mit der Zionistischen Gruppe statt. In einigen Orten, wie z. B. in Stuttgart, hatte auch die Gemeinde zu der Veranstaltung eingeladen. Es waren fast überall führende Vertreter der jüdischen Organisationen anwesend. In Dortmund und Breslau haben Vertreter des Gemeindevorstandes Begrüßungsworte gesprochen. In Dessau fand die Vorführung im Rahmen eines Gemeindeabends statt. In 15