Zion
- Journal
- Zion
- Volume
- 8 (1936)
- Issue
- 4-5 (8.1936)
- Date
- 1936-08-01
- Page
- Seite 17 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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hende untrennbare Bindung zwischen dem jüdischen Volk und Erez Israel. Er umriß die Größe der Aufgabe des Misrachi, den neuen Jischuw, die „Fanatiker der Erde" für die verpflichtende Arbeit zu gewinnen, nicht irgend ein Land zu bebauen, sondern ein jüdisches Land aufzubauen. Der eindrucksvolle Abend schloß mit einem Appell für Bizzur-Haarez und dem Gesang der Hatikwah. Wir haben zur Zeit die Freude, unseren früheren Vorsitzenden, Herrn Alexander Adler aus Kibbuz Rodges bei uns zu sehen, der sich an den Arbeiten des Misrachi, des Bachad und des Keren Tora wa Awoda beteiligt. Breslau. Die Breslauer Misrachi Ortsgruppe erlitt in den vergangenen Monaten überaus schwere Verluste- Durch den Tod wurde ihr das Vorstandsmitglied Dozent Dr. Heinrich Speyer, erst 36 Jahre alt, entrissen. Der Misrachi hat ferner aufs tiefste den allzu frühen Heimgang des Herrn Rabbiner Dr. Simonsohn zu beklagen. Wenn er auch im Misrachi nicht organisiert war, so hat er sich doch für seine Arbeit stets zur Verfügung gestellt und sie in reichstem Maße gefördert. Infolge ihrer Alija zogen von uns Seminarrabbiner Dr. Rabin und Frau; er langjähriger Vorsitzender der Ortsgruppe und ihr hochangesehener Vertreter bei vielen Sitzungen und Kongressen, sie geschätzt in der Gemeinde, wie in der Sozialarbeit. Es kamen ferner zur Alija die Vorstandsmitglieder Dr. Grzebinasch und Dr. Lewy. Es gelang dem neuen Vorstand, die Arbeit weiterzuführen. Es wurden auch eine Anzahl Vortragsabende veranstaltet, bei denen u. a. die Herren Rabbiner Dr. M. Hoffmann, Professor Heinemann, Dozent Dr. Urbach und Dr. Daniel anregende Referate hielten. Die Misrachi-Frauengruppe konnte ihre Arbeit im wesentlichen fortführen. Mit ihrer Unterstützung wurde das Führerinnen-Seminar eingerichtet, das sich sehr gut bewährt hat, und das Beth Chaluz für junge Mädchen, die in der Hachschara sind, weiter geführt- Auf Initiative der Frauengruppe wurde für die Jugend ein eigenes Heim geschaffen. Erfreuliche Erfolge erzielte der Keren Tora wa Awoda. Ihm gelang es erstmalig, auch eine Subvention für sich und den Bachad bei der Gemeinde zu erwirken. Wir können diesen Bericht nicht abschließen, ohne des 60. Geburtstages des Herrn Professor Dr. Heinemann zu gedenken. Er hatte sich Geburtstagsfeier und Festartikel zwar verbeten mit der Begründung, daß in unserem Schrifttum des 'Geburtstages eines jüdischen Menschen keine Erwähnung getan wird, aber es erscheint uns als selbstverständliche Pflicht, ihm auch an dieser Stelle zu sagen, wie sehr wir uns freuen, ihn in unseren Reihen zu wissen, und wie 17