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Zion · 1932-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1932) · p. Seite 60

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zion
Volume
4 (1932)
Issue
Heft 6-7 (Juni 1932)
Date
1932-06-01
Page
Seite 60 (sequence 14)
Language
German
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Seite 60 Z [ 0 N Nr. 6/7 Form zur Kwuzah überzugehen. In der Debatte berichteten sämtliche Vertreter über die Arbeitsmöglichkeiten in ihren Städten und äußerten sich außerdem zu den verschiedenen in den Vorträgen angeschnittenen Problemen, auf die Herr Dr. Chononowicz dann in einem Schlußwort einging. Es folgte die Wahl eines neuen Bezirksausschusses, der sich aus den Herren Holzmann, Oberhausen, S. Braner, , Essen und S. Szobel, Dortmund, zusammensetzt. Der Bezirksausschuß wurde beauftragt, bis zum Herbst die verschiedenen Städte des Rheinlandes-Westfalen zu besuchen und dort misrachistische Gruppen — soweit sie bis jetzt noch nicht bestehen — ins Leben zu rufen. Mit kurzen Ansprachen der Herren B. Holzmann und Dr. Chononowicz, die einen warmen Appell an sämtliche Anwesenden richteten, die Anregungen und Beschlüsse der Tagung nunmehr auch in der täglichen Arbeit zu verwirklichen, ging die Tagung zu Ende. Der Bezirksausschuß hat seine Arbeiten bereits aufgenommen und die Vorbereitungen zur Gründung von Ortsgruppen in einigen Städten getroffen. Ebenso ist ein Jugendtreffen für den nächsten Monat in Aussicht genommen. Palästinensische Notizen. Vom Misrachi Lehrerseminar i. Jerusalem Im Misrachi Lehrerseminar in Jerusalem finden jetzt die Abschlußprüfungen statt. An der Abschlußprüfung in Talmud beteiligten sich, außer den Lehrern für dieses Fach, auch die Herren Raw Berlin, Raw Bermann, Chaim Nachman Bialik, Prof. S. Klein, Dr. Marschak, Michal Rabinowitsch, Rabb. Jesaja Schapiro. Die Prüfung hatte ein sehr gutes Ergebnis und zeigte die gründlichen Talmud-Kenntnisse der Schüler der Anstalt. Erleichterung für die Einwanderung von Rabbinern nach Palästina. In der letzten Zeit hat, dank der Intervention von Oberrabbiner Kook, die Palästinensische Regierung die in den letzten Jahien eingeführte Einschränkung für die Einwanderung v. Rabbinern, die noch nicht das 50. Lebensjahr erreicht haben, aufgehoben. Durch diese Einschränkung wurden s. Zt. die Gesuche um Einwanderung von 36 Rabbinern abgelehnt. Die Verhandlungen von Oberrabbiner Kook führten nunmehr zu einer Aufhebung dieser Bestimmung. Den 36 Rabbinern ist bereits die Einreise-Genehmigung erteilt worden. * In der Sitzung des Waad Leumi wurde seitens des Vertreters des Hapoel Hamisrachi darauf hingewiesen, dass der Waad Leumi energische Schritte unternehmen muss, um die dauernden Fälle der öffentlichen Sabbath-Entweihung durch Autoverkehr und dergleichen zu unterbinden. Auch der Vertreter der Arbeiterschaft bedauerte diese Erscheinungen. Es wurde beschlossen, folgende Erklärung zu veröffentlichen. Der Waad Leumi bringt hiermit nochmals zur Kenntnis der gesamten palästinensischen Bevölkerung den Beschluss der Assefath Haniwcharim, betreffend die Sabbath- und Feiertagshaltung, der besagt: Die Assefath Haniwcharim fordert von allen Stadt- und Gemeinderäten ein Sabbat h-Ruhe-Gesetz für alle Arbeits- und Handelszweige zu erlassen und durchzuführen, und fordert von der palästinensischen Regierung, diese Gesetze zu bestätigen. Die Assefath Haniwcharim verlangt von der Regierung, im Einklang mit den Bestimmungen des Mandats, sämtliche jüdische Arbeiter und Beamte, die bei der Regierung und den Komunen angestellt sind, durch eine entsprechende Arbeits- Verteilung von der Arbeit am Sabbath und an den Feiertagen zu befreien. Die Assefath Haniwcharim appelliert an die jüdische Bevölkerung, sie bei der Durchführung dieses Beschlusses zu unterstützen. ■«■■■■■■■■■■vaBBannBasMBHHmaHaaHHHi «nMHnmnnnHHMa Gebt und sammelt Spenden für das religiöse Palästina! Verantwortlich für die Redaktion: Dr. S. Chononowicz. Berlin N54, Rosenthalcrstr. 55 — Verlag des „ZION": Dr. S. Chononowicz. Berlin N 54, Rosenthalerstr. 55. — Druck: Füist, W 30, Goltzstr. 26

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