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Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums · 1869-01-01 · Heft 1 · page 220

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Journal
Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
Volume
1869
Issue
Heft 1
Date
1869-01-01
Page
– (sequence 220)
Language
German
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222 wirklich erfolge, nicht etwann überflüßige besonders unvermögliche jüdische Familien dahin eingelassen werden, als es die Convenienz zu erhaltung vermöglicherer Juden und ihres Handels und Wandels erfordern thuet. Diesem allemnach aber will es ferner nöthig sein, daß gleich wie wir dem Gfn. v. Hazfeld und den Textor die Einrichtung und Besorgung des dortländigen Jüdischen Wesens vermög das unterm 14. Julh an behde separatim wie auch an die deputations Praesidem sub eodem ergangene gnädigste Decreti aufgetragen von denenselben sogleich zur Ausarbeitung gedachten Hauptwerkes wie und auf was für einen Fuß, wie im land und in Prag die Verlegung der Judenschafft einzuleiten sei, die Hand. angelegt, solche sodann der Deputation übergeben, darüber in pleno deiiberirt und wie eigentlich dieses ganze Jüdische Wesen zu fassen sehe, zu handeln und gutachtlich berichtet, mithin uns.' allerhöchste approbation hierüber eingeholt werde. Wir wollen Uns auch gnädigst gegen Euch sammt und sonders Versehen, Ihr werdet mit dem interemi8tico der jetzigen Juden Einlassung sowohl als auch mit der Einrichtung des künftigen Haubtwerkes schleunigst sürgehen, damit in derselben ermangelung die Jüdische praedationes nicht gleich allen Anfangs des neuen militairjahres ins Stocken gerathen mögen. Hieran rc. Wien, den 7. August 1748. Es trat sogar jetzt der Fall ein, daß die Kaiserin, nachdem sie sich mit dem Gedanken vertraut gemacht hatte, die Juden wieder nach Prag ziehen zu lassen, da sie die Nothwendigkeit dieser Maßregel, wegen den von ihnen zu verlangenden Steuern erkannte, die Statthalterei drängte die Juden „je ehender je besser" einzulassen und sich nicht an eine gewisse Zahl zu binden.

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