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Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums · 1869-01-01 · Heft 1 · page 182

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Journal
Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
Volume
1869
Issue
Heft 1
Date
1869-01-01
Page
– (sequence 182)
Language
German
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184 10) Mehrere in Kriegszeiten bey französischer Asiter Regierung über die monatl. gezahlten nahmhafften Gaaben annoch darüber geliehen aussenständig haben. 200,000 11) Jüdisches priv. Rathhauß mit der Freiheil befindlichen schlag . . . . . . 20,000 4,523,000 Fl. Man wird zugeben, daß diese Summe eine sehr respectable ist. Nachdem die Juden von dem kaiserlichen Rescript intimirt wurden, wendeten sie sich daher wiederholentlich an den Gouverneur (xraes. 7. July 1746): „Hochlöbl. Königl. Gouverno: „Die vielfältige Behelligung, So Ew. hochgräfl. Excellenz und gnaden wir bisher haben causiren müssen und annoch verursachen, schrecken uns dergestalten ab, daß wir uns fast nicht mehr erkühnen können, mit ferneren Anlauf zu graviren; allein aber es drängt unß hierzu die eyßerste Noth und extrewität, unser unbeschreibliches Elend über die Maß so mit blutigen Thränen zu beweinen und zu Gott leider im Himmel dringen muß, wessentwegen uns solches nicht wird ungnädig gedeutet werden. Nun ist weltkundig und wir haben uns zum öfftern unterfangen, unssern weltbekannten ruin so durch die französischen und preußischen Gelderpressungen, vonurn gratuitum so 90,000 Fl., noch nie so erhörte Plünderung, Zahlung 160,000 Fl. cornuneschulden, umbs halbe geld verstoßene Mobilien, emigrationis ausführen, aufs Land zu geben genöthigten nahmhaften Zinsen und Verzehrung des letzten 8. v. Hemd vom Leib ohne viller andere der geliebten Kürze wegen geschweigenden jämmerlichen damnification erfolget unterthänigst vorgestellt und das uns leider Gott erbarme es, nichts, dann unsere Häuser und unsere genußgerechtigkeit ohne einig baaren Geld übrig verblieben: Wir haben unserer allerunterthänigsten schuldigkeit nach dem allerhöchsten rescripto die allerbilligste

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