Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
- Journal
- Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
- Volume
- 1862
- Issue
- Heft 1
- Date
- 1862-01-01
- Page
- – (sequence 183)
- Language
- German
- Belongs to
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Das Hewicht der Ikräec resp. Juden 6ts zum Schlüsse des Talmuds hat schon in der ersten Abhandelung so eingehend miterörtert werden muffen, daß es sich nunmehr in einem kurzen Anhange besprechen läßt. 8 i. Vor dem Exil, als das Geld bloß nach dem Gewichte berechnet und benannt wurde, war ohne Zweifel das Geldgewicht Zugleich das für alle übrigen Dinge, welche gewogen wurden. Das Reingewicht war der Schekel, ungefähr von 96 Gran oder ö,3 Neuloth nach Obigem, nebst paffenden Vervielfältigungen desselben, wie nach S. 123 u. w. Jecheskel Gewichtstücke von 50, 25, 10 und 5 Schekel anempfahl, vermuthlich mit Rücksicht auf das Mittelgewicht, den Maneh von 100 Schekel (an 30,g Neuloth), in welchen sie aufgehen sollten; das größte Gewicht, der Kickar von 30 Minen, betrug an 30,57. Zollpfund. - Ebenso war bei den Babyloniern und bei allen Griechen, vermuthlich auch bei den Persern, das allgemeine Gewicht unzertrennlich von der Weise ihrer Geldberechnungen, und wo die Juden diese annahmen, nahmen sie zugleich jenes mit auf. Bei den Babyloniern waren Schemel und Mine ganz gleich den altibräischen, doch ihr Talent betrug grade das Doppelte, 60 Minen oder an 6i,14 Zollpfund. — Der einfache Silberdareikus von 102 f Gran war nur schwerer als der babylonisch - ibräische Schekel; und wenn auch die Perser 100 derselben zu einer Mine,