Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
- Journal
- Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
- Volume
- 1860
- Issue
- Heft 1
- Date
- 1860-01-01
- Page
- Seite 154 (sequence 155)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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155 wurde. (Arueh voce Abaji). Sehr selten findet fich die Benennung Ehakim, Weiser, die eine Einsetzung in's Amt anzudeuten scheint. Jer. Sabbat 9 b. 1D21 '1 ntri'sl mn 'Ti'lDl m 'ölp )mi, Die Bezeichnung Rabana ward nur dem von David abstammenden und in Babylon sungirenden Rasch -Geluta gewahrt. — In der Voraussetzung, die sich von den ersten Lehrern der Tradition bis auf den heutigen Tag erhalten, daß die Vorgänger stets einen Hähern Grad von Wissen und Heiligkeit erlangt als die Nachfolger, und in Bezug auf die verschiedenen, nach einander entstandenen Titel citirt schon R. Hai Gaon (Aruch voce Abaji) einen alten Spruch löt? plö hui pl TO hui '21 21Q hu, nämlich die ersten Tenaim führten gar keinen Titel, die Fürsten den von Rabban, die spätern Tenaim den von Rabbi und die besonders in Babylon blühenden Amoraim den von Rab. R. Jochanan, Schuloberhaupt in Tiberias, scheint der Letzte gewesen zu sein, der die Weihe und zwar an seinen Schülern*) R. Amme, R. Asse und R. Sera vollzogen. Andere jedoch behaupten, R. Sera sei als Schüler des R. Asse von diesem geweiht, worden,**) folglich war R. Asse der letzte Weihende. Mit R. Hillel ben R. Jehuda Nesta ben R. Gamliel ben R. Jehuda Ha-Kadosch, also mit dem 10. Geschlechte nach Hillel dem Alten, etwa um 300 n. d. gew. Zeitr., hörte***) die Weihe in Folge eines kaiserlichen Verbotes gänzlich auf. *) Sanh. 14a. Nascht Ket 43b. Juch, 98, 106. ed Krak. **) Ab. Sara 36b, Seder Ha-D. 82b. ***) Zemach David anno 4118. Seder Ha-D. 44b. 71b. Tpssi n '"«n Jost Allg. Gesch. d. Ist. V. II. 139, 42) 61; Rappoport in Kerem Chemed Schr. 27. Vorr. zu Teschubat Ha-Geonim. — Mir steht der Codex Theod. in diesem Momente nicht zu Gebot, dort würde ich namentlich für die erste Hälfte des fünften Jahrh, noch manches Merkwürdige über unsern Gegenstand entnehmen können. Es wären nach den Eitaten von Vifcringa; De Synagoge Yetere pag. 835 folgende Stellen besonders zu beachten: De Jud. et Cael. lib. II,