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Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz · 1920-01-01 · 5. Jahrgang 5681 = 1920/21 (1920) · p. Seite 273

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Journal
Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz
Volume
5. Jahrgang 5681 = 1920/21 (1920-1920)
Issue
5. Jahrgang 5681 = 1920/21 (1920)
Date
1920-01-01
Page
Seite 273 (sequence 279)
Language
German
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273 Mittel zum Betriebe eines rituell geführten Ferienheims zur Verfügung gestellt. Der Betrieb ist für ein Jahr gesichert. Die Leitung des Heims besorgt eine speziell hierzu ernannte Heim-Kommission (Frau Carola Herz-Rothschild, Präsidentin; Mitglieder: Frau R. Erlanger-Farntrog; Frau RabbinerG. Brom; Georges Braun, sen.; Henry Levy und Joseph Erlanger). Zentralstelle der Schweizerischen Hilfsaktion für notleidende jüdische Auslandskinder. Sitz in Zürich, Falkenstrasse 4, Parterre Telephon Hottingen 34.10. (Gegründet an der jüdischen Kinderhilfskonferenz in Baden am 7. Dezember 1919. — Hervorgegangen aus der Schweiz. Hilfsaktion zur Versorgung jüdischer Kinder aus Wien.) Zweck: Ausländischen jüdischen Kindern über 6 Jahren einen Erholungsaufenthalt in ,der Schweiz in jüdischen Familien oder in Heimen zu bieten; darüber hinaus nach Massgabe der Mittel ihnen an Ort und Stelle in zweckmässiger Weise zu helfen. Arbeitsausschuss der Zentralstelle: Rabbiner Dr. Littmann, Präsident; Hugo Justiz, Vizepräsident; Wilhelm Simon (Neugasse 11, Postcheckkonto VIII 6458), Kassier. Lokalkomitees: Baden (Lehrer J. Fröhlich); Basel (Frau Dreyfus-Strauss, Schützenmattstrasse 43); Bern (Frau Berthold Bloch. Monbijoustrasse 12); Biel (Rabbiner Dr. Lauer); La Chaux-de-Fonds (Frau Charles Rosen, rue du Parc 107bis); St. Gallen (Hermann Dreifuss, Teufenerstrasse 10); Genf (Frau Sophie Mochenson, 56 rue de Monthoux); Lausanne (Frau M. Lob, Av. d’Ouchy); Luzern (Stadtrat S. Erlanger sen.); Winterthur (Gustav Bernheim). u Jüdische Emigrations-Kommission, Zürich. Gründungsjahr 1920. Zweck: Die am 11. Mai 1920 von Vertretern jüdischer Organisationen, Gemeinden und Vereine in Zürich begründete Kommission will ieingehende Studien über die verschiedenen Probleme der jüdischen Emigration anstellen und auf Grund der zu sammelnden Erfahrungen Auskünfte auf diesem Gebiete nicht nur an Korporationen und Institutionen, sondern auch an private Interessenten erteilen, die sich mit einer Anfrage an die Kommission wenden sollten. Kommission: Präsident: Ing. S. Ginsburg; I. Aktuar: Dr. M. W. Rapaport; II. Aktuar: Dr. M. Stern; Kassier (Postchekkonto VIII 3597): S. D, Lutomirski; Beisitzer: A. J. Rom, A. W. Rosenzweig und W. Simon. 18

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