Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz
- Journal
- Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz
- Volume
- 4. Jahrgang 5680 = 1919/20 (1919-1919)
- Issue
- 4. Jahrgang 5680 = 1919/20 (1919)
- Date
- 1919-01-01
- Page
- Seite 259 (sequence 269)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/3135693-3135698--1099-3136824- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
259 Vorstand: Moritz Guggenheim, Präsident; Herr L. Dreyfus, Vicepräsident; Dl. Braunschweig, Beisitzer: Sally Guggenheim, Aktuar und Beamter. Institutionen: Synagoge, Friedhof, gemeinsam mit Endingen. Armenpflege, Beligionsschule. Vereine: Kranken-Unterstützungsverein, gegenseitige Hilfeleistung im Krankheits- und Trauerfalle (Präsident H. L. Dreyfus). Vorhandenes Gemeindevermögen ca. 10,000 Fr. Liestal. Die jüdische Gemeinde Liestal wurde im Jahre 1871 gegründet und zählt heute mit 15 Gemeindemitgliedern 57 jüdische Seelen. Vorstand: Henry Nordmann, Präsident; Dr. Max Bollag, Aktuar; Achille Nordmann, Kassier. Beamter: Herr Eugen Adler, Kantor und Religionslehrer. Institutionen: Betsaal im Restaurant »Eintracht«. Religionsschule. — Armenkasse. Vereine: Männerkrankenkasse. — Männerkrankenverein, Unterstützung bei schweren Krankheiten und Sterbefällen etc., gegr. 1880, Präs.: Henry Nordmann. — Frauenchevroh, selbe Zweckerfüllung, gegr. 1912, Präs. Frau Dr. Bollag. — Frauenkrankenkasse. Xiiigano. Die im Jahre 1917 gegründete Gemeinde wurde am 20. Mai 1918 ins Register eingetragen. Sie zählt ca. 20 Mitglieder. Der Vorstand besteht aus den Herren: J. Rosenstein, A. Schottland, A. Kempler, J. Gumpertz, A. Neumann. Institutionen: Betsaal (via Canova 10). — Rituelles Bad (Via Al Golle 6). Koscher Fleisch-Ausgabe. — Friedhof ist im Bau. — Vorbeter und Lehrer: Simon Schischa. Luzern. In Luzern besteht seit dem Jahre 1867 eine jüdische Gemeinde, die den Namen Israel. Kultusverein führt. Die heutige Mitgliederzahl beträgt ca. 65 Gemeindemitglieder mit ca. 300 Seelen, die des Kantons ca. 500 Seelen. Osteuropäische Juden bilden für sich verschiedene Minjonim. — Vorstand: Stadtrat S. Erlanger sen., Präsident; Immanuel Herz, Vizepräsident; Jakob Erlanger, Kassier; Benny Weil, Aktuar; S. Rutowitz, Beisitzer. Beamte: Rabbiner: SBrom. Kantor und Lehrer: M. Horwitz. Institutionen: Synagoge, eingeweiht 1912. Eine Stiftung von J. Croner sei. ermöglichte die Erbauung der reich geschmückten Synagoge, die sich Bruchstrasse 51 befindet. — Schule, unter Kontrolle einer eigenen Unterrichtskommission. Der Unterricht wird erteilt im Schullokal im Synagogengebäude und wird von ca. 75 Kindern besucht. — Friedhof: die Gemeinde besitzt einen grossan- X