Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz
- Journal
- Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz
- Volume
- 5677 = 1916/17 (1916-1916)
- Issue
- 5677 = 1916/17 (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- Seite 202 (sequence 203)
- Language
- German
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202 Institutionen-. Betsaal (Grabenstrasse 35), Religionsschule, Armenpflege (bezweckt Unterstützung an Durchreisende), Friedhof. Verei?ie\ Israelitischer Bruderschafts verein „Chevra Chadischah“ (Zweck: Unterstützung an unbemittelte Kranken rituelle Funktionen bei Todesfällen), Verein für jüdische Geschichte und Literatur (Zweck Förderung der Mitglieder in der Pflege der jüdischen Wissenschaft durch Abhaltung von Vorträgen und Anlegung einer Bibliothek, gegründet 1902 Dr. E. Biedermann). Zürich. Zürich zählt heute über 5000 jüdische Seelen. Nahezu die Hälfte sind eingewanderte Juden aus dem Osten. Es bestehen in Zürich die Israelitische Kultusgemeinde, die Israelitische Religionsgesellschaft sowie viele Privatorganisationen und Minjonim. Israelitische Kultus gemeinde-. Seit dem Jahre 1862 besteht in Zürich eine jüdische Gemeinde unter dem Namen Israelitische Kultusgemeinde, welche heute 610 Gemeindemitglieder zählt. Vorstand: Herrn. Schmuklerski, Präsident; H. Guggenheim-Ris. Aktuar; S. Brandenburger, Quästor; Salomon Wyler- Bloch, (Präsident der Synagogen- und Ritual-Kommission); Oberrichter Dr. Mamelok, (Präsident der Schulpflege)!: W. Simon, (Präsident der Armenpflege); B. Rubinstein, (Präsident des Bestattungswesens). Beamte’. Rabb. Dr. Littmann; S. Tomminberg, Kantor; Dr. Strauss, Religionslehrer. Institutionen: Synagoge (Löwenstrasse), Friedhof, Armenpflege. Israelitische Religionsgesellschaft’. Im Jahre 1895 ist die Israelitische Religionsgesellschaft gegründet worden, welche heute mit 84 Gemeindemrtgliedern ca. 370 Seelen zählt. Vorstand'. Hermann Barth, S. Dreyfuss, Max Mannes, Jos. Rosenblatt, Max-Kahn. Beamte-. Rabb. Dr. Th. Levenstein: Rabb. A. Kornfein, A. Wallach, Kantor; Schneider, Synagogendiener. Institutionen-. Synagoge (Füsslistrasse 8), Religionsschule (Sihlstrasse), Friedhof, Rituelles Bad. Synagogen und Minjcnim der eingewänderten osteuropäischen fuden\ „Adas Jeschurim“ (Müllerstrasse), Gottesdienst nur Samstags und an Feiertagen. — „Bickur Cholim“ (Dienerstrasse), Gottesdienst nur an Samstagen und an Feiertagen. — „Iwri“ (Bäckerstrasse), Gottesdienst nur Samstags und an Feiertagen. — „Beth Hamidrasch Sfard“ (Anwandstrasse), täglicher Gottesdienst, — „Beth Hamidrasch Hachodesch“ (Brauerstr.), Gottesdienst nur Samstags und an Feiertagen, — „Achdus“ (Herbertstrasse), Gottesdienst nur Samstags und an Feiertagen. — „Ohel Thora“ (Müllerstrasse 69), täglicher Gottesdienst und Lernen, Bibliothek. Vereme: Chevra Kadischah (S. Brandenburger), Israelit. Frauenverein (Frau J. Abraham), unterhielt seit Kriegsausbruch eine Suppenküche, Loge Bnei Bris (Max Weil-Briill), Talmud