Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 1 (1851)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1851)
- Date
- 1851-10-01
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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22k ^- Die Heimkehr des Sohnes. die Freude der beglückten Familie geht auch auf diese über. War ja der Sohn deS Hauses selbst verirrt und verarmt und verlassen! Dessen gedenket er, gedenken seine Geschwister, und sie speisen die Armen, und führen ins Haus die Obdachlosen, und betrachten den Verlassenen als zu ihrer Familie gehörig. So gesellet sich zur Freude der Segen, und die Familie fühlt sich glücklich, selig. — Somit, m. Fr., haben wir die Bezeichnung gefunden auch für unseren heutigen Vortrag, für den sechsten in der Reihe unserer FestvortrSge; DaS Familienfest werde unsere heutige Betrachtung bezeichnet. — Wer soll am Familienfeste Antheil nehmen? — Das sei die Frage, die wir uns beantworten wollen, und Gott möge unS dabei erleuchten mit seinem Geiste. Amen. Wer soll am Familienfeste Antheil nehmen? Die Schrift bezeichnet uns eme gesegnete Anzahl von Teilnehmern am Feste, eine heilige Zahl, welche der Summe der gottgeweiheten „Feme?esekuda" entspricht. Zehn Personen bezeichnet sie uns, die das Familienfest, das Fest der Heimkehr, daS Fest der Verbrüderung und besiegelten Versöhnung mitfeiern sollen. Ich werde euch diese zehn Personen, welche der Vater durch MoseS, seinen Diener, zu unserem Feste einladen läßt, nennen und schildern, damit des Vaters unendliche Güte und seiner Kinder umfangreiche Pflicht euch zum Bewußtsein gebracht werde. Fünf Paare werde ich vor euch in die festlich geschmückte Hütte eintreten lassen, und jedem sollet ihr froh zurufen: »Friede sei mit dir! Gesegnet sei, wer da kommt im Namen des Herrn!" — I. DaS erste Paar, welches eintritt, die erste und zweite Person, die beiden Hauptpersonen beim Feste, froh mit Gott begrüßen wir sie, eS sind: Gatte «nd Gattin.