Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 2 (1852)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1852)
- Date
- 1852-12-01
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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in Strafanstalten, von Bezirks-Rabbiner M. Präger. 281 , v. Wegen widernatürlicher Wwucht. Zwei Individuen, beinahe gleichen Alters und ahnlichen Charakters, waren zu verschiedenen Zeiten wegen desselben Verbrechens in der Anstalt. Beide hatten etwas Abstoßendes und Ekelerregendes 4N ihrem ganzen Wesen; der Blick war halb gebrochen und stier; die Gesichtsfarbe fahl-gelb. Der Gedanke an die Unnatürlichkeit dieses Verbrechens mag allerdings mit zu dieser Vorstellung beigetragen haben, aber auch abgesehen davon, war der Eindruck immer noch widerlich genug. Sie unterschieden sich zwar darin, daß der Eine einsch meich. elnd gefällig, der Andre trotzig, WMN^nn^g und mißtrauisch^) war, aber jener war durch Aine Meundlichkett ebenso unausstehlich, wie dieser durch seine VerstöckAM. Von einer -entschiedenen Besserung läßt sich hier nichts behaupten, doch glaube ich hat die Einzelhaft vortheil- H«st mch sie eingewirkt. ' V. Wtgen Verbreitung falscher Münzen. . Ein Mann von 36 Jahren, verheirathet und vermögend, Mi S9 fl. falsches Geld gegen 36 fl. gutes. Er sucht dasselbe sogleich allenthalben anzubrhzgen und wird deßhalb verhaftet, ^sr Gericht gesteht er Alles und nennt die Leute, welche Hn das falsche Geld verkauft hatten. -— Allein diese leugnen jede Mitwissenschaft und behaupten, den in Rede Stehenden gar nicht zu kennen. Bei einer vorgenommenen Haussuchung fand man jedoch, in einem, ihrem Hause gegenüberliegenden Garten Hr Vieles von diesem falschen Gelde eingegraben und in Blätter eineß alten Buches eingewickelt, dessen übriger Theil sich vollständig im Hause der Verdächtigen vorgefunden. Diese und ähnliche Indizien konnten jedoch diese schlecht beleumundeten Leute Als Beweis seines Mißtrauens diene folgender kurze Zwischenfall: ^AH.Mfte Me. st e,ephalt^.auf DerwelidunK dx^ Gwßh. Oberrctthes und ^sHK^fÜMg des. GxyM. Justiz-MinifteHiums die^isr. Sträflinge die Kost von' ha^te L>er Sträfling ftme Ki'ste voll ^rHesVerwahrung gege^ Dieser Mann ist vermögend und ein tadelloser Ehrenmann. Dennoch befürchtete der Sträfling seiner Kiste wegen M, dMWpMPet.'M am Pesachseste die jüdische Kost anzunehmen! —