Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 2 (1852)
- Issue
- Heft 9 (September 1852)
- Date
- 1852-09-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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210 Der dreijährige CycluS, sein zn bringen. — Jede Jahresabtheilung bedarf im höchsten Falle 54 Abschnitte, da in solchen Schaltjahren (N1^1))v), in denen der Neujah-rstag auf einen Donnerstag fällt, ljnd die beiden Monate Cheschwan und Kislew nur 29 Tage zählen^), 54 Sabbathe mit Vorlesungen . zu bestellen sind. Da es aber wieder Jahre gibt, in denen im mindesten Falle nur 47 Sabbathe zu bestellen sind — es ist dieß an solchen gewöhnlichen Jahren (nDl^O) der Fall , in denen entweder das Neujahr auf einen Montag fällt, während Cheschwan und Kislew beide 3V Tage zählen"*), oder das Neujahr auf einen Dienstag fällt, während jene beiden Monate in der Regel bleiben, Cheschwan 29 Md Kislew 30 Tage zählt ^) — so'mußte in der hergebrachten Ordnung darauf Rücksicht Genommen werden, und ist deßhalb im einjährigen Cpelus die Thora in 54 Abheilungen (O'NNO) getheilt, von denen vierzehn^-- wie die wechselnde Anzahl der Sabbathe es erfordert, je zwei und zwei, .bald alle, bald theilweise, bald getrennt bald verbunden werden oder, wie das Volk sich ausdrückt j zusammen gehen f).— Diesem mußte auch beim dreijährigen Cpelus vorgesehen werden, wie aus folgender Tabelle von selbst hervorleuchtet -j-Z-). Für Diejenigen, welche gesonnen sind, denselben einzuführen, fügen wir hier deßhalb für die nächsten 12 Jahre, eine Uebersicht der Anzahl der betreffenden Sabbathe bei: *) Das Kalenderzeichen für solche Jahre ist in welchem Zeichen daS «,Soden Neujahrstag und das „OKM" bezeichnet. (Vgl. Aprilhest d. I S. 86.) ss) Das Zeichen ist y?«H; das ,>Lstü" bedeutet den Neujahrstäg und das „Sedia» heißt 7,^^ «-K^ Das Zeichen ist IH; das „<Fune1" bedeutet den Neujahrstag, das ,,(?axk" heißt — Der dritte Buchstabe, der in den Kalendern gewöhnlich noch dazu kommt, bedeutet den ersten Tag pesaek. — 5) Diese find: 1) '-^S. ^'i; 2) Z)i^v,!)^N; 3) O^INP '^Nd^; 4); 5) ^2. .npn; 6) ^Ov, NDQ; 7) I^I' 1"!-) Die Hamburger Eintheilung hat den Fehler, daß sie auf die herkömmlichen O^^O gar keine Rücksicht nimmt, z. B. ein Stück von ifl^ mit dem Schlüsse von ein Stück von HAZ^ zum Schlüsse von 7NAN liest. Es ist uns gelungen, dieß zn vermeiden und, zur besseren Orientirung, Anfang und Schluß der alten it, ihrer Integrität zu bewahren, wie die Tabelle zeigt.