Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 3 (1853)
- Issue
- Heft 4 (April 1853)
- Date
- 1853-04-01
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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92 Der Bau der Ewigkeit. als ein nie wankender Grundstein das Heiligthum des Herrn in unserem Innern. „Also spricht der Ewige: der Himmel ist mein Thron, und die Erde der Schemel meiner Füße; wo ist ein Haus, das du mir bauen könntest? wo ein Ort meiner Ruhe? Dieses Alles schuf meine Hand, und so ward dieses Alles, ist der Spruch des Ewigen. Aber auf Den schaue ich, auf den Demüthigen und den ergebenen Geist und den Eifrigen für mein Wort." So bildet die Treue den dritten der dreifach geschlungenen, nicht zerreißbaren Fäden, aus denen das Band gewebt ist, das den Bund zwischen Gott und uns festigt. Dieses Band ist uns die Synagoge, dazu weihe ich dieselbe in deinem Namen, andächtige Gemeinde, ihr zurufend: Ich verlobe dich mir durch Treue, n^^ü l^^l- In diesem Bunde, in dieser Weihe bewährest du, meine Gemeinde, die Erkenntniß Gottes. ,,1 Ntt 51!^' Führen wir diesen heiligen, schönen Bau in diesem Heiligthume auf, dann wird die Verheißung Gottes an Haagai über den zweiten Tempel auch an dieser neuerbauten Synagoge in Erfüllung gehen: Größer wird sein die Herrlichkeit dieses zweiten Hauses, als die des ersten, spricht der Ewige Zebaoth; und an dieser Stätte werde ich Frieden geben, ist der Spruch des Ewigen Zebaoth. zi^nn p pnntt.n Nln n^n nun ^-u NIKIK M .NM LljWl '.1 NOtt - So geschehe es! Frieden diesem Hause! Friede seinen Besuchern, Friede heute, Friede zu allen Zeiten. Amen. Amen.