Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 4 (1855)
- Issue
- Heft 6 (Juni 1855)
- Date
- 1855-06-01
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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Rabbinereonferenj. 2l5 indem bereits eine größere Anzahl seiner Lehrer von diesem praktischen Buche mit Nutzen Gebrauch machte. Andere Mitglieder, welche dieses Buch kennen, stimmen bei, jedoch mit dem Hinzufügen, daß der betreffende Antrag auf ein umfassenderes Werk hinziele. Die Versammlung erklärt hierauf, sie halte die Herausgabe eines nach den Sidra's geordneten, von verschiedenen Predigern bewerkstelligten Predigtbuches für sehr empfehlenswerth, und soll hierauf nach Vollendung des Gebetbuches, zurückgekommen werden. Formstecher's Antrage (siehe ob. Nr. 11 und ^^verbunden mit^em^Mel^^nt^^ (Nr. 13) kommen zur Verhandlung. In Betreff des „Lelitar ekalisa" bemerkt Stein, wie bereits unter seinem Vorgänger im Amte ein solcher in deutscher Sprache eingeführt worden sei. Die Versammlung erklärt, vaß ste eine Einigung anch auf diesem Gebiete für höchst anstrebenswenh erachte, und ersucht den liturg. Ausschuß, hierüber, namentlich über eine geeignete Form des Traubriefes Vorschläge an die nächste Konferenz gelangen zu lassen. In Betreff des zweiten Antrages von Levison (s. Nr. 14) erklärt die Versammlung die Schwurformel bei Confirmationen für ungeeignet. Eine sonst angemessene Formel wird der liturg. Ausschuß an dem bezüglichen One des Gebetbuches ausnehmen, resp. vorlegen. — Die eingesendeten Schulschriften kommen zur Besprechung. — Levi referirt, nach einleitenden, vergleichenden Bemerkungen über die analogen kleineren Schriften von Philippsohn und Maier. über den Leitfaden für den israelitischen Konfirmand enunterricht von Süßkind und empfiehlt dieses Büchlein (24. S.), als in schöner, dabei faßlicher Sprache geschrieben, auf positiver Grundlage ruhend und dabei den Anforderungen der Zeit Rechnung tragend. ______________ Präger berichtet über dasR eligionsb u ch (?ora umi-va) von Stein, welches er schon bei seinem dießjahrigen Confirmandenunterrichte mit Erfolg benütze, indem Lehrer und Schüler des Inhaltes sich gleich erfreueten. — V 17