Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 5 (1856)
- Issue
- Heft 11 (November 1856)
- Date
- 1856-11-01
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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vo» vr. Holdheim. 295 Stein. SotteS dar. Sie sollen daher den Allheiligen sich zum Vorbilde nehmen, und in Strenge und Sanftmuth ihr Haus führen. Gott ähnlich, der durch Gerechtigkeit und Güte vereint die Welt regiert und erzieht. 139. 4. Die Heiligkeit deS Familienlebens beruht vorzuglich auf der Sittlichkeit, auf der Unschuld und Herzens-Reinheit, welche Alle im Hause, Ehegatten, Söhne und Töchter heilig erfüllen soll. — Insbesondere hat die Zugend das rein sittliche Gefühl als ihr schönstes Kleinod zu bewahren, welches ihr bis in die spätesten Jahre, in allen Verhältnissen des Lebens, zum Segen und zum Siege gereichen wird. (Wir meinen, die? sei klar! drüben iü'S iu schlechtes Deutsch umgesetzt:) Holdheim dar. Sie sollen daher den AUbeiligen sich zum Muster nehme,., und in Strenge und Sanftmuth ihr HauS führen, Gott ähnlich, der durch Gerechtigkeit und Güte, väterlichen Ernst und mütterliche Liebe*) vereint, die Welt regiert und das Menschengeschlecht erzieht. 8. 177. Die Heiligkeit des Familienlebens beruht vorzüglich aus der Sittlichkeit und Keuschheit**), auf der Unschuld und Herzensreinheit, welche Alle im Hause, Ehegatten, Söhne und Töchter heilig erfüllen und nie verletzt werden sollen. — (Welch ein Styl!) — Insbesondere hat die Zugend das reinsittliche Gefühl als ihr schönstes Kleinod zu bewahren, welches ihr bis in die spätesten Jahre, in allen Verhältnissen des Lebens, zum Segen und zum Siege in den Kämpfen mit den Versuchungen und Prüfungen ***) des Lebens gereichen wird. — (Welch ein Deutsch!)-- *) Wieder ganz neu? — Hat man sech jemals von Gottes mütterlicher Liebe gehört? **/ Merkwürdig! — Ein Madchen v^s zwölf Jahren schrieb mir diese Dinge für die Druckerei ab und fragte mich bei diesem Worte: „was ist Keuschheit?" — Mir ein genugthueuter Beweis, daß dieses Wort allerdings in kein ReligionSöuch gehört; es weckt den Gegensatz in Herze», wo noch Einfalt und Unschuld wohnen.— ***) Kaun man mit Prüfungen kämpfen?