Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1858)
- Date
- 1858-10-01
- Page
- – (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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...1^ Um Hie MeftimmANg deS Z 6 des Programms, dieBilvung eines CuratoriumS betreffend, bald möglichst zu erfüllen, find von - SMn der DirectioN 'en Schritte geschehen, um der Anstalt Corporationsrechte zu verschaffen, wodmch noch viele andere Uebelstände i-beseitigt werden> besonders der, daß die Zöglinge bisher genöthigt wqren, die Prüfung in den Elemmtarfächern in Soest zu machen. Es sollen gegründete Ausfich^u. zur Erlangung der Corporationsrechte vorhanden seir^,. 2. Beabsichtigt der uneMüdliche Herr Dirigent ein geräumiges Local als EigenthuM der Anstalt zu erwerben, was ein großeS Bedürfniß ist, da das bisherige ein gemiethetes ist und bei Weitem den Anforderungen der Anstalt nicht entspricht. Endlich A. Der Vorschlag des Unterzeichne Solche Jünglinge, welche die Schule verlassen , Fähigkeit, Liebe und Lust zum Lehrerfache haben, aber aus Mangel an Borbereitungsschulen sich einem andern Fache widmen müssen, was ich aus .eigner Erfahrung weiß, auf Kosten und unter Aufsicht des Vereines bei guten Lehrern, LZehqfs ihrer gründlichen Vorbereitung unterzubringen^ wurde mit großer Merkend aufgenommen, und erklärte sich der Herr Dirigent bereit, auf denselben einzugehen, Wenn die Mittel des Vereins solches gestatten. . Ich halte die Ausführung dieses Vorschlags für sehr wichtig und^ auch nicht schwer, da sich überall tüchtige und für da» Lehrerfach begeisterte'Lehrer finden die gerne einen fähigen Jüngling vorbereiten, und in den betreffenden Gemeinden ein solcher sehr leicht die Kost (wenn anch sogenannte Kosttage) hle und da auch Logis unentgeltich erhält. Der Berein braucht in der; meisten Fällen nicht viel beizutragen. Wenn hiernach der Verein Alles aufbietet, um allen Wünschen so viel als möglich zu entsprechen, so muß nun auch von den Gemeinden^ besonders denen der Rheinprovinz erwartet werden.' daß sie diese so wohlthätige Anstalt besser als bisher unterstützen. Es ist gottlob in den meisten Gemeinden das Bedürfniß nach guten Elementar- und Religionslehrern fühlbar geworden und suchen die meisten auch ihre Lehrer in jeder Beziehung besser zu stellen. Mer woher gute Lehrer erhalten, wenn das einzige Seminar, welches wir haben, nicht durch bedeutende Beiträge unterstützt wird? Durch verhättnißmäßig nur geringe Opfer sür diesen heiligen Zweck, von Seiten der Gemeinden, würde die Anstalt im Stande sein, mehr Lehrer als bisher auszubilden und vorbereiten zu lassen und den Wünschen mehrerer Gemeinden zu genügen. Ich ersuche daher, vorzüglich die Wohlloblicheu Vorstände der Gemeinden meines Bezirks,