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Der israelitische Volkslehrer · 1859-06-01 · Heft 6 (Juni 1859) · page 23

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
8 (1859)
Issue
Heft 6 (Juni 1859)
Date
1859-06-01
Page
– (sequence 23)
Language
German
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oder: em Pröbchm llngansch-Möhrifcher Tivilisation. 193 ibm wenn er über den Verlust des betrauerten R. Leklovao Qaetsek klage: „wie viel hoffte ich von ihm inriiIiwm m^Ä? m lernen"; wir bedauern das mit aus der Tiefe unseres Herzens; denn gewiß ist es, m.-! -nv^, „der Mann hat das Lernen noch recht nöthig!" — (Schluß folgt.) 36. Recensionen und Anzeigen. Liturgische Zeitschrift zur Veredlung des Synagogenaesanges, mit Berücksichtigung des ganzen Synagogenwesens. Herausgegeben in Gemeinschaft mit vielen isr Gelehrten, Schullehrern und Cantoren von Hermann Ehrlich, Schullehrer und Cantor in Berkach bei Meiningen. Verlag der Herzog!. Hofbuchhandlung von Brückner <k Renner in Meiningen. Jährlich vier Hefte zu dem Preis von 1 Thlr. Pr. Ct. — (BtLttheilt von S. Marx, Lehrer und Cantor in Alsheim, Rheinhessen). Jeder, der mit unserm Gottesdienste vertraut ist, wird leicht einsehen, daß das Ausscheiden mancher in unserer Zeit nicht mehr palenden Gebete, die Einführung der Predigt 2c. allein nicht hinreicht, um Geist und Gemüth in erwünschter Weise anzuregen, sondern daß auch der musikalische Theil sehr zu berücksichtigen, resp. zu verbessern sei. — Wir begrüßen oarum jede Erscheinung, die zur Förderung und Hebung des Gottesdienstes in musikalischer Hinsicht beiträgt, mit Freuden, und dies um so mehr, wenn solche Erscheinungen darauf abzielen, allen, selbst den kleinsten isr. Gemeinden, hülsreiche Hand zur Veredlung ihres Gottesdienstes in dieser Beziehung zu bieten. — Als eine solche Erscheinung dürfen wir wohl die Liturgische Zeitschrift allen Gemeinden, Cantoren und jüd. Seminaristen empfehlen. Wohl besitzen wir herrliche musikalische Kompositionen, wie im Münchener und Pariser Gesangbuch, ausgezeichnete, großartige Synagogengesänge von unserem unübertrefflichen Sulz er, auch viele kleinere, leicht auszuführende Kompositionen; allein sie alle sind nickt hinreichend, in unseren Gottesdienst der Art einzugreifen, daß er den Grundsätzen unserer Religion, dem Gemüthsleben unserer Glaubensgenossen und den Anforderungen der Zeit vollkommen entspräche. Ist

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