Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 5 (Mai 1859)
- Date
- 1859-05-01
- Page
- – (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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!S0 Frankfurter Gallerie. ziehung. Er lebte lange in Polen und hielt sich namentliS 1531 in Krakau auf, wie sein Vater, in seinem Commentn zum Gebetbuch, bezeugt. Zehn Jahre später, 1541, wurde n als Oberrabbiner in seiner Vaterstadt ernannt. Elieser Troyewar damals in seinem finfzigsten Lebensjahr, und er blieb an der Spitze des Frankfurter Rabbinats 22 Jahre lang. Er starb 1563, 72 Jahre alt. Elieser Troyes, der von Gedalia ben Jachia, Elieser Frankfurt genannt wird, war ein berühmter und gelehrter Gesetzlehrer. Er gab 1546 und 1560 die Schriften seines Vaterheraus, in welchem er die Genealogie seiner Familie bis zun großen Joseph Troyes, der um's Jahr 1300 in Frankfurt blühte, aufführte (s. ^rekives Isi-aelites, 1856, x. 261 u. w.). Sein Name befindet sich am Ende des „^esoä Seku-im," Thienqen Z560, in klein 4., bei Joseph ben Naphtali und in den „Zu sähen" des Herz Levi zum Alakaril, Hanau 1628 und Offenbach 1720. Er hatte eine ^esekiba oder Hochschule in Frank furt gegründet und unter seinen zahlreichen Schülern befanden sich David Gans und Jacob Louans, die ihm beide ein schönes Monument in ihren Schriften setzten. Elieser Troyes war von seinen Zeitgenossen sehr angesehen und erfreuete sich einer hohen Autorität (Rechtsgutachten R. Moses Jserles, No. 58), doch 1559 und 1560;eg er sick den schärfsten Tadel von den italienischen und polnischen Rabbinern zu , wegen seines L?prfahi-.ens.gLg?N den Rabbi Eis^k Ginzbura. in den Angelegenheiten des berühmten Ginzburq (Rechtsgutachten R. Salomon Lurie, No. 11; Rechtsgutachten R. Moses Jserles, No. 17 u. 91). 11. Cisak Linz. . Eisak Linz hatte diesen Namen von seiner Vaterstadt An; am Rhein. Er war ein gelehrter Rabbiner in Frankfurt, der 1542 nach Worms geschickt wurde, um dort als einer der drei Franfurter Deputirten Antheil an der Hauptsynode für die deutschen Juden zu nehmen (s. Samuel von Zay). Eisak Linz lebte noch 1555, wie aus den „Zusätzen" Sen Levi zum ölakaril, Edition Hanau 1623 und Qffenback 1730, zu ersehen ist. " " - > Simon Levi Aschenburg, der eine exegetische Erklärung von unserem E. Linz erwähnt, bezeugt, daß er in Frankfun begraben liegt (Debek Tob, S.98, ä). Die Zeit seines Hin> schndens jedoch ist unbekannt.