Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 3 (März 1859)
- Date
- 1859-03-01
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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R^mfiones And? Anzeignt. Mt.' 'Jene 19 Eiwvürft nÄnt dergereizte Rabbiner^ Berlin „Schlangengist" und gibt ihre Zahl mit dem hebräischen Zahlworte „Feind" wieder. Wer er wiederholt sie weder, noch widerlegt er sie; er begnügt sich mit einem fürchterlichen Fluche gegen alle Diejenigen, die gegen ihn oder die Seinigen austreten. : Schließlich bemerken wir, daß Herr Zunz mit Unrecht vr. Jost tadelt, weil er ein Schreiben dieser Sammlung in seinem neuen 'Werke anführt, da doch der Inhalt dieses Schreibens sich bereits in den R. G. A. des R. David b. Zimrä (Th. H. Nr. 796. Vergl. Th. I. Nr. 73) befindet, wie Rabbi Saul im richtig bemerkt. -Dehey wir zur Beilage V über, so präsentiren sich Bemerkungen einer anderen Art. Kein Werk gibt es, wie. schon Azulai bemerkt, daß so vielfach und mit so verschiedenen Glossen bereichert flSgeschrieben wurde, als der Semak von Isaak aus Corbeil. In jeder Stadt, in jeder Localität haben die Rabbiner, ^nach ihren Ansichten, Zusätze und Anmerkungen beigefügt. Er selbst versichert eine Anzahl handschriftlicher Semak gesehen zu haben , jeden mit andern Noten. Auch wir haben in den bekannten Bibliotheken Frankreichs, Hollands, Englands und Deutschlands, mehr als 50 solcher Abschriften des Buches von Isaak deCorbeil, gesehen. Was aber Azulai nicht bemerkt, ist, daß 1. Viele dieser Anmerkungen, die von R. Meir aus Rothenburg und R. Perez aus Corbeil sind, sich in unseren Ausgaben abgekirzt und verstümmelt befinden. . So z. B. wird v"n rnmtt, p. d. eine Anmerkung von R. Perez angeführt, in welcher ein R. Simcha, Vorbeter mnittv (lese vi^v aus Reüx, wie in den Bescheiden des Salomon Duran, Nr. 632) vorkommt. In den edirten Semak §. 153, wird dieses R. Simcha mit keinem Worte gedacht, hingegen befindet sich die No e von R. Perez vollständig in einem unedirten Semak in unserem Cabinete p. 112 d., nur daß hier R. Simcha, statt Vorbeter aus Reux» Vorbeter aus Dijon steht. Eben so in einer Handschrift der Pariser Bibliothek (^veien?onSs, Nr. 220, p. 63, cl.), w o Dijon. p'N geschrieben ist. ' - 2. Daß viele der Anmerkungen dem Texte einverleibt wurden, wie z. B. die letzten Zeilen des Z. 195 unserer Ausgaben, eine Note von R. Iehuda aus e^Q'l? ist. Diesen Ortsnamen gibt Herr Zunz, S. 212, fehlerhaft durch „^umiS^o" wieder. im hebräischen wird niemals mit einem „V", sondern mit einem gegeben, als Ioigny, 'oxi'; Ioinville,