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Der israelitische Volkslehrer · 1859-03-01 · Heft 3 (März 1859) · page 18

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
8 (1859)
Issue
Heft 3 (März 1859)
Date
1859-03-01
Page
– (sequence 18)
Language
German
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Schnluächrichktk «mKvecchsk diese« Cursus abgehalten wird, ünmer fremde Personen diesem Unterrichte beiwohnen. Auch, haben bei der letzten PrKfung die Schüler so gut geantwortet, daß der GroßraVVmer öffentlich erklärt hat, daß er, seit er Chacham-Baschi sei, nicht« Aehnliches gehört habe. Man wür erstaunt über dl«Mortschritte der Schüler in der ftauzösischen Sprache, in tz^r Geographie, in der Arithmetik und in dem Religions- Mterrichtk. Bel der Preisvertheilung waren die Schüler, 140 M dn Zahl, von welchen etwa 5V europäisch gekleidet waren, w Gegenwart des Großrabbiners, der Connt6-Mitglieder und einep. zahlreichen Zuhörerschaft versammelt. Die Feier begann Mit einem, durch die Schüler der oberen Klasse unter der Leitung des Hülfslehrers, Herrn Lazard, ausgeführten Gesang. Herr Alatini, Vicepräsident des Comitss, hielt in spanischer Sprache emen Vortrag , in welchem er die Wohlthaten, die von der französischen Schule bereits ausgegangen und in der Zukunft mit: Recht von ihr zu erwarten s^ hervorhob. Herr Morpmgo, Sekretär des Comit6s, stattete hierauf einen sehr ausführlichen Bericht über die Fortschritte der Schüler ab. Der Gchuldirector, Herr Lippmann, wies alsdann in einer an die Schüler gerichteten warmen Ansprache auf den Weg hin, den fie bereits, zurückgelegt, und den, welchen sie noch zurückzulegen haben. Nach, der Preisvertheilung sprach ein Schüler in französischer Sprache ein Gebet sür Seine Majestät den Sultan; Mit einem hebräischen Segensspruch n) für den Groß- 5Äbhiner, das Comits und den Schuldirector, der von einem gndern Schüler gesprochen w'^rde, wurde die Feier geschlossen/ Herr Bors, Director der franzosischen Schulen im Orient, Herr Cohen, Consistorial-Mitglied von Marseille und Herr Turisteri, Mitglied der französischen Schule zu Athen, die nacheinander diese Schule besucht haben, erschöpfen sich in Lobeserhebungen. Auch hat die Gemeinde den Herrn Lippmann, der selbst von der orthodoxesten Partei als Rabbiner behandelt und geehrt wird, einstimmig gebeten, die Talmud-Tora-Anstalt, die tausend Schüler im Alter von zwei (?) bis fünfzehn Jahren IMd.ungefähr 25 Lehrer zählt, zu organisiren. Die Schule besteht erst seit zwanzig Monaten, und man sieht, welchen Einfluß diese Anstalt in der größten (?) Gemeinde des ottomavischen Reiches, denn Salonichi zählt 25000 Israeliten, schon übt. Ihr Ruhm ist schon verbreitet, und ich erhalte so eben einen Brief von dem Chacham-Baschi zu Smhrna und von Herrn Lyon RebbiS, die uns bitten, daß wir bei ihnen eine ähnliche Schule .errichten möchten. Herr RebbiS erbietet sich zur unentgeldlichen

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