Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 7 (Juli 1860)
- Date
- 1860-07-01
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Lorstehtt-und>HH^S»ttf«tt»z zu HSS ^.Mbksg^ Hannover, S.-Weimarze., woselbst mam sogar?! Ve* ttachtliche. :Sust^nta^^ Staatsmitteln bewilligt?, ob^ gleichi lange nicht eine so zahlreiche israel. Einwohnerschaft . sich dortbefindet, wie im Großh. Hessen; in fernerem Att^ betracht, daß eben die Zahl^ der diesseitigen Israeliten den dreißigsten Theil der Gesammtbevolkerung unseres Groß- —berzogthums Hitdet, welche also den dreißigsteu Theü jährlich beiträgt zu den, ^underttausendcn von Gulden, die unser Staat zu speziell christlichen Zwecken verwendete — dürste unsere Staatsregierung höchstgeneigtest sich veranlaßt, fühlen, nach dem - angegebenen numerischen Verhältnisse mehrere Tausend Vulven zur Aufbesserung des. Standes ,unserer Religionsschulen und deren Lehrer jährlich beizutragen; - > daran fügte sich das Petitum: ^-^i'-'l.'i I 2 .' ^Höchste Staatsregi/rung wolle die Ordnung unserer? -? NeligiouSschulverhältniffe nach seitgemäßen Anforderungen und nach Maßgabe dn geschilderten Uebelstände höchst- . selvKzin-djp./Han^inehmen ^'.-.^^ ^i. n>i i HiMnf: fqlgte deri zwette Theil der Denkschrift^ welcher > z d>;n eimn/fpezifllen zerfiel, dahin käuLend, daß> wenn das vorbew?rkte Desiderium. Höchtes .Orts 5 abgelehnt-norden sollte^ znan ^venmell) die Bjttestelle/"das 1 beigefügt^, aus etlichen-zwanzig: Parag^ bis Regelung der^Mligionsschulverhältnisse der Provinz Oberhessen igenehmigelli zu. wollen. Dieses^ Statut will den Lehrer . nach-/voranogegangenfm fünfjährigen - PrvvisdriuNr lebenslänglich i,auf Wohlverh.üten" anstellen, Dienstentlassung, desselben kann nur erfolgen, wenn die Majorität: des Geumndevorstandes, der großh. Kreisräth und der großh. Rabbiner^ sich dafür aussprechen. Invalid gewordene Lehrer erhalten die Hälfte ihreS jährlichen dienstlichen Einkommens zur Pension, welche zur Hälfte auA der Gemeindekasse, zur andern Hälfte aus der zu bildenden Provinzialschulkasse ent» richtet wird. Am Schullehrerseminar zu Friedberg soll ein tüchtiger israel. Religionslehrer angestellt werden, welcher den jüdischen Eleven in dem Wissenswürdigsten und Wissensnöthigsten für israel. Religionslehrer Unterricht ertheilt. Der Religionsunterricht soll obligatorisch erklärt werden^ und sollen alljährlich Schulprüfungen statthaben u. s. f. Nachdem die Eingangs genannte Versammlung, bestehend aus Bevollmächtigten von 22. jüdischen Gemeinden und 2t Leh- All der Provinz Oöerhessen durch den großh. Rabbiner, Hrn. Levi, mit dem Zwecke ihrer Berufung bekannt gemacht, Hr auch eine kurze, von Hn^vr^ Kfv i entworfene Geschäfts-