Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 6 (Juni 1860)
- Date
- 1860-06-01
- Page
- – (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
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- » »itch«il»»SHolsttiM ,SZ 8S. Erftealiche MLttheiluuy W die mofaische» GlimSeus- ^^""'"^'^nHM^ - l-j-,.^ .l.z -k^I'/k6 <^ In früheren Jahrhunderten waren die Juden Europas gleich den Parias verachtet, würden in eigenen S^ und in jeder Nacht verschlossen. Dleibenden Plätzen eingepfercht^ mußten zur Abzeichnung besondere Zeichen ihrtr Knechtschaft tragen und selbst nach der Abschaffung des Faustrechtes, während dessen fie gern das von den Fürsten ihnen dargebotene bewaffnete Geleit befahl, ten, den drückende Leibzoll entrichtend Dänemark war einer der . ersten Staaten/ 5er diesen dm Juden zum Thiers herabwürdigenden ZsS nicht Mehr einforderte, wenn auch auf seinem Throne ein König, gleich 'd nicht entblödete ausi- .zufprechen, daß es sein allergnädigster Wille sei, daß die Jll§ de^chastattmälig'aussterbe > ^n Wunsch, den iev ^ASgnädige" mcht in Müll^ Unter den Nachfolgern jenes ReqckteN> voqüglich Hon^ der Thronbesteigung- Friedrichs beS Sechsten ^n/'verbesserte fich immw Mht dk'Lage be^ litett dks« Landes/ vor Allem detet im KöNigreZHe, die sich jetzt schon fast S0 .Jahre dir l^annpation erfreu Juden der HerzogthüMer wollte spätes der übet die Vorurtheile des Mik^ telalterS erhabene' C h r i st tan der Acht e, so wie sein Nachfolget der jetzt herrschende Regent, eine Gleichstellung mit den christlichen Unterthanen gewähren, was die Schleswigschen Provinziatstände, auch vor etwa 6 Jahren gut hießen, während die Holsteinischen bis jetzt stch noch nicht zu diese? Höhe der Humanität erheben konnten. ' - . . t Um so anerkennungswerther erscheint es daher, wenn die Königliche Milde nach und nach die Schwere des Drucks erleichtert, welchen ganz aufmheben daS beschränkende Gesetz den Fürsten noch verhindert. Man hatte früher alle Juden Holsteins gezwungen in einem der ihnen zum Wohnfitze angewiesenen Plätze: Altona, Elmshorn, Glückkadt und Rendsburg, wozu früher im Herzogtums Schleswig" auch Friedrichsstadt hinzukam, zu wohne« und dafür alljährlich ein Schutzgeld an die Königliche Kasse zu entrichten. Auch diese» Schutzgeld ward ihnen durch einen Act der Gnade später erlassen, worüber eine allgemeine Freude laut wurde, d» die Zahlung eines als Schutzgeld eingeförderten Beitrags höchst verdrießlich war. Gerade dieser Name empörte, denn das Zahlen ist der Jude Holsteins gewohnt> da er int Verhält^ niß zu ^em Cbristen bedeutend höher bestenirt ist/ Hat er stj We Armen) Kirchen und Schulen zü erhalten, die ebefi so viel^ wmT nicht Wege kosten,-dabei nur