Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1860)
- Date
- 1860-02-01
- Page
- – (sequence 41)
- Language
- German
- Belongs to
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M MkK^sHmtz ßjAgerelcht hatteu> Hne« Son der» Mnister -des Jvuer»^:Gräfe» Schwöens. plKendH chMch pemuch zahme Antwort zugeZanAeu^^Ew^ Wohlg. und den Tpkngen.Herrn Unterzeichnern der Beschwerde vom 27.-v. M. eröffne ich hierdurch, :däß ich das^ Verhalten des Landraths Frh?n.^v^ Ende auf dem am-17.v.A. ts^eh^ltenew Kreistage nachallen Richtungen auf das Entschiedenste gemiKöilligt. 7heW.-5c. K»de dieß ausgesprochen, - und Anordnung dahin gnwffen habe^ daß :Zhnem3b^ gesetzliches Recht auf Theilnahme an. den kreis ständigen Berathungm ^«nverkümwert gewährt-wird. Ber^ 13. Januar t86<>. Der Mini.ster des /An» er^- I» ähnlichem Geiste vublicirte der-^SLaats-An^eiger-.. eiue 'Bersuguug vom 3. Februar lssä^ betreffend die Zulassung jüdischer Glaud.enÄgen^ssen zur persönlichen Ausübung der polizeioerigke^lichen Mewalt auf dem Lande und des Dorfschulzen-Amtes. 5:))5,! Ln den maßgebenden Kreisen des hart bedrängten Oestreicht scheint Man.immer noch nicht zu dem Entschluß gekommen zu. sein, die . Bahn einer, gesunden Staatsraison. zu betreten. Die gesammte-Prezze hat es mit zichtigem Tacte herausgefühlt, daß in der den Juden des Kaiserreiches anzuwerfenden .staatlichen Stellung der. Gradmesser zu - finden ist, woran, die ^Beschaffenheit der Lust überhaupt, die in den höheren Regionen des Staates vorherrscht, erkannt werden kann. Darum folgt sie mit gespannter Aufmeri- Hazskeit. jeder ^Kundgebung. in dieser Richtung bin und registrirt mit äußerster 'Sorgfalt jede bezugliche That^^ den^in der neueren Zeit erschienene» .Terordnüngen in Betreff der Juden ist nun offenbar die Neigung zur Auf- Wu»g wenigstens'derVgreMen mittelalterlichen Beschrankungen' nscht zu ver- Mnen; zur prftctischen Anerkennung des von der Gerechtigkeit und Humanität .»icht znmde? W;e von be» Staatsklugheit geforderten Grundsatzes einer voüen IaatÜchen Gleichstellung scheint man stch jedoch noch nicht erheben zu könncJ. Mährend daher die bisher geltende gesetzliche Bestimmung, daß ein. Jude des Mten Willen eines Christen nicht gültig bezeugen könne und bei dem Precosse Zwischen, Jude und Christ immer nur als ein ve r d ä ch t i q e r Zeuge zu betrachten sei, aufgehoben und damit eine Schmach, dio auf der Gesetzgebung lasteLe,i getisgt 'Waro, sind in einer andern das NsederlassungSrecht de? Juden .Mreffen^n . kaiserlichen Berord einzelne Krenländer^ als Steiermark. Tyrol U. ^. w. va^aft gemacht, in welchen den Juden die AnsäKigmachunz untexfagt ist. Die Besorgniß, daß diese Beschränkung des Nieder!aj)U7igsrech!:s ,auch auf das zu erwartende kaiserliche Patent in Betreff de? Besitzsähigkeit ^ex;^dm einen, nachtheiligen Einfluß üben werde, liegt nahe. Oder dürfen wsr aus de» giftigen Judenfeindlichen. Artikeln, die die clericalen Blätter OestreichS in der letzten Zeit brachten, schließen, daß hier ein besserer, vor- »rcheilsfreierer Geist .die Oberhand gewinne? Die nächste Zukunft wird unz herüber'.Belehrung'bringe».',. '.'. / . . T^d,..! : . Verichtiguug.^ -L>h?-zi u/ U'^'ii, l .k.i .'s'.'-.'^"./ .':::u?.>. . -U?.., ^.-^?'.<.:-Dr«Sfehlee im Jauu«r-Hefte. i^I^ bv«.oben AufnähmSaefetze. « ^V"' ^7 ' f. .. . ^- .. . . - '!^ » b l. Jahrtausende st. Jahrhunderte. s^!;z«..:.-.^/.»;^ A. Niemanden. - I . .