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Der israelitische Volkslehrer · 1851-06-01 · Heft 6 (Juni 1851) · page 11

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
1 (1851)
Issue
Heft 6 (Juni 1851)
Date
1851-06-01
Page
– (sequence 11)
Language
German
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' Eo»sir»ationsh<mdlung. zu gestalten, da schon ein so großer Theil desselben hinter uuS liegt — daß dieses bei unseren Kindern der Fall fein möge, o lasset uns wachen über ihre unschuldigen Herzen, und sie erfüllen mit heiliger Gesinnung, die ihnen bleibe durch's ganze Leben? Sorgen lasset uns dafür, Väter, Mütter, Lehrer in der Schule, Lehrherrn im Geschäfte, daß über das Rechnen und Zählen im alltäglichen Verkehr des Lebens unsere Kinderdas ernstere Zählen ihrer Tage und Jahre nicht vergessen, damit während der Erndtezeit der sieben Jahrwochen das Feld ihres Herzens sich nicht mit Unkraut überziehe! Möge zu dieser höheren Weihe des Daseins und zur ernsten Vorbereitung auf das Jahr fünfzig der selbstbewußten Lebensthatigkeit unsere heutige geier das Zhrige beitragen! Denn das ist bei uns, Israeliten, die einfache und doch so hohe Bedeutung dieses Tages, mit Feierlichkeit den Grenzstein zu fetzen zwischen den Jahren der Kindheit und der Zeit des selbstthätigen, selbstveravtwortlicheu Daseins. Möchten wir und unsere Kinder aus diesem Feste die Bedeutung des Lebens uud die Heiligkeit unserer Menschenarbeit erkennen, damit wir selbst menschenwürdig leben, damit wir unsere Kinder menschenwürdig erziehen, damit unsere Lebenssaat Wurzel schlage, und unsere Lebenserndte Segen bringe, NNZV nenn, eine neue Opfergabe dem Ewigen! — Sein heiliger Name werde gelobt und gefeiert von uns und von unseren Kindern unv Kindeskindern, durch Israel in der Menschheit, jetzt und in Ewigkeit. Amen. G e s a n g. Anrede «n die Coniirmanden. Und nun wendet sich mein Munv. mein Auge und mein Herz zu euch, geliebte Kinder, die ihr zu dieser heiliger Stätte gekommen seid, euere jugendlichen Seelen Gott zu weihen. AnS unserer einleitenden Rede habt ihr die hohe Bedeutung des heutigen Tages erkannt, wie derselbe die zwei einleitenden Jahrwochen des irdischen Daseins zum feierlichen Abschluß bringe,

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