Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 1 (1851)
- Issue
- Heft 6 (Juni 1851)
- Date
- 1851-06-01
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Eonfirmatioushandlung. den feindlichen Mächten deS Schicksals! Wohl dir, wenn du deine Kinder einfach und naturgemäß erzogen hast, daß sie gesund und blühend zum schirmenden Laubdache über dich emporwachsen, Schatten gewährend auf der sonnigen Höhe deines Daseins!.....Und eine fünfte Jahr Woche entflieht, die Tochter, deines Herzens Liebling, führt^us.^er-anderen Familie dir den Sohn an'S Herz. Und eine sechste Jahr Woche entschwindet, der Sohn, deines Namens Träger und Erhalter, bringt aus einem anderen Hause dir die Tochter zu — o heiliges Menschenleben! Quelle des Segens dort, wo du eine Quelle der Liebe bist? — s Nun kommst du, nachdem die dritte Doppelwoche des thätigen Lebens durchschritten ist, mit Gott noch rüstig und kräftig in die siebente Jahrwoche. Und schon wieder zählest du, unermüdlich hoffendes Menschenherz? Nicht wahr, du sehnest dich, „Kinder deiner Kinder zu sehen?" — Da spielen Enkel auf deinen Knkeen, oder lächeln aus der Ferne wie ungesehene Engel dir himmlisch zu — " tti' p '2 TUN wahrlich, so wird gesegnet der Mann, der da fürchtet den Herrn! (Pf. 128, 4). — Und sind sie nun vorüber die sieben mal sieben Jahre, ist die Erndte des Lebens eingesammelt, dann kommt, wie alljährlich nach den sieben mal sieben Tagen, wieder eine Festeszeit; O"VQN77 Ntt und ihr solltheiligen das' fünfzigste Jahr, womit die Zeit der Mannesthätigkeit sich abschließt; INI ONdNZ)'» und Freiheit sollt ihr ausrufen! Denn eine' sabbathliche Zeit, eine Zeit der Ruhe, der Beschauung und Freiwerdung vom irdischen Dienste, ist das Greisenalter; '^ e^N'N'' N'ppn die zehnte Jahrwoche des ganzen Lebens sei heilig dem Ewigen! — So gebt das Leben, in fünfDoppelwochen die siebenzig Jahre bildend,wie eine Blume von fünf zweitheiligen Blättern, schön auseinander, enthaltend in dem einigenden Kelche die Frucht einer höheren Zukunft. Denn wenn wir gleich die letzte Jahrwoche nnd die Jahrwochen, die Gott in seiner Gnade noch folgen läßt, nicht wehr zählen zu den Jahren der Kraft , die vorüber sind, wie die Jahre der Kindheit nicht gezählt wurden, die ihnen vorher-