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Der israelitische Volkslehrer · 1851-02-01 · Heft 2 (Februar 1851) · page 19

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
1 (1851)
Issue
Heft 2 (Februar 1851)
Date
1851-02-01
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Shre und Frieden. 43 in der Menschheit herrschend werden wird, den Geist des Rathes und der Kraft, den Geist der Erkenntniß und der Furcht des Ewigen — das ist der Messias, den wir erwarten, dem unsere seligsten Hoffnungen gelten! — Und in unserem Gottesdienste, Bekenner des einzigen und einigen Gottes, dessen Namen gelobt sei jetzt und in alle Ewigkeit --7 hier sollen jene glorreichen Hoffnungen, nicht in ihrer besonders israelitischen, sondern in ihrer allgemein Menschheitlichen Bedeutung, mehr und mehr ihre Würdigung und ihren Ausdruck finden; dokm wird unserem Gottesdienste mehr und mehr die allgemeine Beachtung und Anerkennung zu Theile werden; dann wird in den Worten: „und ich will erfüllen dieses Haus mit Ehre," zugleich die Bewahrung der anderen Verheißung liegen: „nnd an diesem Orte stifte ich Frieden;" v'vpn N^SN N'2 '2 denn mein Haus soll ein Bethaus genannt werden für alle Völker!*) So sei gegrüßt, du Zeit voll Kraft und Milde! Ich sehe Dich — Dir jubelt mein Gemüth! Die Wahrheit strahlt von Gottes Lichtgefilde, . ' Und auf der Erde Gottes Frieden blüht. Ich seh' die Bölker wie die Stern^lheett _________________ Verkünden Lieb' und Treu' und Gottes Ehre — . Wie mir'S die Seele schwellt! — Dein ist das Reich, o einz'ger Herr der Welt! — Dank Dir, heiliger Gott, für die Vorahnungen dieser Zeit, womit Du unsere Herzen beseligst! O laß sie bald wie ein Garten Gottes zur Erde niederschweben! Segne Israel, unsere theuere Glaubensgemeinde; möge Deine reine Lehre in seiner Mitte immer klarer und herrlicher hervortreten, und auf dem heiligen Boden des deutschen Vaterlanres, der schon so viele Kämpfe und Siege für Wahrheit und Licht geschauet, o möge hier auch die Erneuerung des Judenthums vollführt werden, bald und in unseren Tagen! — Segne das theuere Vaterland, und durch die Erneuerung seiner Ehre befestige dauernd seinen Frie - «) Jesai. 56, 7. 4»

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