Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- – (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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über die ZHeH.wi »Endingen ,c. werk^ Gewerbf und Ackerbau frei treibm? dürfen.- ^.nZimme^ mann glaubt das Volk zu' gut, um Herzogs Antrag vothlvendi.q w siuden, dagegen will er die Kmmmssion mnladm,. schlmmigst möglich über den politischen Stand! der Juden ein Gutachten vor* mligen^ -Huber unterstützt Herzog und glaubt» bis AeuHsrujngen, die m der. Versammlung selbst gefallen! sind,5, berechtigen w^dey. vorgeschlagenen Sorgfaltsmaßregeln und man sei nun schulvigj dem Volk m sagen, daß sie noch als. Hintersassen - unter dem Schutz der Gesetze 1 - stehen; übrigens - folgt - er Zim m er man n wegen Beschleunigung des allgemeinen Rapports in letzterer'Rücksicht und will daher, daß die Konnnission in vier Tagen einett Rapport-mache: auch in ersterer Kücksicht: folgt er Zimmermann, weil man durch ein^'besdndere ErMruyg den Am schein erhalten würde, man glaube die.Jlchennicht unter den alb? gemeinen Sicherbeitsgesetzen l^grifferb/ d^ doch? die Juden schon als bloße Menschen laut der Constitution und ^en- HM schenrechten eben so sicher unter sUi^ . leben sollen^ wie^^^^^^^^^ selbst und, -es hierüber keiner - blonderen ^Erklarung-j^edarf^^ Secretan^ unterstützt Herzog, weili die Juden-als, Menschen durchaus die gleichen Rechte inmnserem Vaterlaltde Kaden, müssen, wie die andern Menschen; ohne d^ würde man die - Juden m dem machen,^wa5 die Heloten,in Griechenland, waren; in vier Tagen sei durchaus/kein R^PMt übet diesen Gegenstgud möglich. Kuhn sagt^da^die^K.onMWon^^ W lanA arbeite, so werde sie wökl in vier Tagen Rapport machen könnem Huber sagt, die Kommission müsse methodisch arbeiten und. könns also nickt so schleunig über die Verbältnisse der Juden unter sich Bericht geben; er fordert also unbestimmt Zeit für die Kommiß Kon. Man gebt über Herzogs Motion zur l Tagesordnung. Das Direktorium theilt eine Bittschrift iM von den Juden inx Lengnau und Endingen im Kanton Baden, worin sie dringenst um das helvetische Bürgerrecht ansuchen. Zimmermann fordet Rückweisunq an die hierüber niedergesetzte Kommission und wünscht, daß dieselbe Rapport mache. — Man ruft mm Abstimmen und um's Wort. — Die Abstimmung wird verworfen. Anderw erth stimmt Zimmermanns bei. knd fordert in acht Tagen ein Gutachten. Perrique bezeugt, daß er letzthin ,u voreilig die Tagesordnung, über diese Bittschrift gefordert habe und stinunt Anderwerth bei. Michel folgt,. obgleich er sich Mildert, daß die Juden Lust haben, schon jwied^jMit' einer Bittschrift zzi erscheinen, da doch ihr erstes Begehren nicht sehr günstig aufgenommen wurde. Kustor will zwar Nlr Verweisung an die Kommission stimmen, da er glauht> die. Angelegenheitel: unseres eigenen: Volkes sollm vor denen der Juden dm Vorzug haben, so fordert er Pertagung