Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Journal
- Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Volume
- [22.] für das Schlujahr 1898-1899 (1899)
- Date
- 1899-01-01
- Page
- Seite 4 (sequence 131)
- Language
- German
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4 der leitenden Commission entsendeten Herren Dr. Samuel K 0 h n, Rabbiner der Pester Religionsgemeinde und Dr. Raphael Goldberg, Rabbiner der Ofner Religionsgemeinde, sowie die Examinatoren Prof. Dr!,. Wilhelm B a c 11 e r, Prof.; Moses B 10c h, Pr0f. Dr. David K a u f m a n n. :im 22. Feber fand die Entlassungsfeier statt, bei welcher im Namen der Prüfungscommission Rabb. Dr. Samuel K ohn eine Ansprache: an den Candidaten* hielt und dieser, nachdem er seiest. Worte des Dankes und Abschiedes gesprochen, aus den Händen des Vorsitzenden des Professorencollegiums, in Begleitüng einer hebräischen Ansprache, das Rabbinerbefähi־- gutigs-Diplom empfieng. Während des: abgelaufenen Jahres wurden von den absolvirten Hörern der Landes-Rabbinerschule gewählt: Dr. Julius, Welle 8 z j5um Rabbiner in C s 11 r g 6; Dr. Dezsö Klein zum Rabbiner in S i kl 6 s; Dr. Joseph Par k a s zum Prediger und Religionsprofessor in Fiume.. — Dr. Moriz. Schwa 1* z, früher. Rabbiner in T u r ö c z - S z. - M a r t o nJ( folgte der Berufung als Rabbiner nach G y ö r (Raa b). Die P e s t e r isr. Religionsgemeinde hat zu Religions־^ Professoren an den hauptstädtischen Mittelschulen und Bürgerschulen folgende absolvirte und mit dem Rabbinerdiplom;, versehene ehemalige Hörer unserer Anstalt ernannt: Dr. Isidor Engels mann, Dr. Armin Frisch. Dr. Bela Rappap o r t, Dr. Max Weisz. . In der Synagoge der Anstalt hielt Prof. Moses B10 c h gottesdienstliche Vorträge an den beiden Sabbathen vor dem, Versöhnungstage und vor dem Pesachfeste. An den Fest״ tagen und mehreren Sabbathen predigten daselbst die reiferen Hörer der obern Abtheilung. , Auf Ansuchen von Gemeinden wurden einzelne Hörer zum Halten von synagogalen und Gelegenheitspredigten' entsendet. Besonders wurden aus Anlass der Trauerfeierlich־ k eiten. zum. Andenken weil, der Königin Elisabeth in, verschiedene Gemeinden des Landes Hörer der Anstalt zum Abhalten von Gedäehtnissreden entsendet. Die P e 8 t e r isr. Religionsgemeinde betraute einzelne Hörer mit der Er-