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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1888-01-01 · [11.] für das Schlujahr 1887-88 (1888) · page 225

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
[11.] für das Schlujahr 1887-88 (1888)
Date
1888-01-01
Page
– (sequence 225)
Language
German
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…/3122061-3122082--1700-3123876
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222 der Bruder des nach Fürth verschlagenen Juda Seite. Aus der Wiener Schule brachte er den Sinn und das Verständniss für die alte Predigtlitteratur mit, die er auch in der neuen Heimath sorgsam pflegte. Vielleicht hat ihn die Druckerei seines Sohnes Gerson Wiener in Frankfurt a/O zu öffentlichem schriftellerischen Hervortreten veranlasst. 1692 erschien hier seine Bearbeitung von Salomo Algasi’s Homilien*), 1693 der Midrasch Rabboth mit seinen Anmerkungen. Doch entriss ihn bereits das Jahr 1696 seiner spät erwachten litterarischen Thätigkeit * 2). Nach Posen selber dürfte der Arzt und Berather des Wiener Ghetto’s, Dr. Leo Winkler, sich gewendet haben. Wenigstens erscheint sein Enkel Wolff, der Sohn Jacobs, Dienstag am 25. Juli 1701 vor der Universität Padua als Sohn desPosner Arztes Jacob Winkler, um das Doktorat aus Physik und Medicin abzulegen 3). Nach mannigfachen Drangsalen besetzte sich in Zolkiew der aus Wien stammende, einer angesehenen Familie entsprossene, mit der an Kabbalisten reichen 4) Gemeinde Eisenstadt exilirte Simon der Sohn des gelehrten Efraim Jehuda 5). In Prag, wo er unmit־? telbar nach der Vertreibung gastliche Aufnahme gefunden hatte, liess er 1687 sein homiletisches Werk und 1688 Menachem Asarja’s kabbalistisches Buch von den Seelenwanderungen erscheinen 6). רצוף אהבה (נ. Am Schlüsse zeichnet er akrostichisch seinen Namen : נפתלי הירש בה״ר שמשון ז״ל ממשפחת איטינגן• Nach dem ausführlicheren Titel war neben Grerson auch sein in Prag lebender Sohn Simson Mitherausgeber. 2) Ich entnehme dies der Angabe הכ״מ (Zunz, Zur Geschichte 3 32 f.) auf dem Titeibiatte von ־ זכרון אהרן(Frankfurt a/0 1696): במצות האלוף כה״ר גרשון במהודר נפתליכוגהירש ממגורשי ווינא הכ״מ [= הריני כפרת משכבו] Der Verfasser dieses Werkes, [Mose] Aron b. Binjamin Purjes. starb 1691 in Prag (S. Hock). 8) Nach dem Promotionsprotokolle der Universität. 4) So war Meir b. Chajjim Eisenstadt (מא״ש) der Glossator von Chajjim Yitais ס׳ הגלגולים (Frankfurt a/M. 1684); der Pseudomessias Mardochai (s. oben p. 202) gedieh im Ghetto von Eisenstadt. 1680 schrieb hier Juda b. Zewi Hirsch דייק das 0' הפליאה ab s. cod. Oxford 1544. 5) S.oben p. 187. Zolkiew nennt er im Vorwort zu למוכרה הייתי ♦ הלק שמעון לפזר רגלי ולעוף כאשר ידאה הגשר עד שבאתי בארץ פולין לק״ק זאלקווי עיר ואם בישראל כרכאדבולא ביה. Er wira auf dem Titeiwatte: מילדי אגשי יקירי ווינא וממגורשי אייזן שטאס und in der Approbation des Prager Babbinates הר״ר שמעון מק״ק אייזן שמאט genannt. 6) הלק שמעון und גלגולי הנשמות : vgi. cod. Oxford 1744.

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