Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Journal
- Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Volume
- [11.] für das Schlujahr 1887-88 (1888)
- Date
- 1888-01-01
- Page
- – (sequence 189)
- Language
- German
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milie 1). Aus Wien stammten aucli Isak b. Ascher Teltsch 2) und Jakob b. Mose 3). Eingewandert und wohl aus der Landjudenschaft■ Nieder Österreichs stammend waren die Synagogenvor steher Nackum Österreich, Juda Lob b. Samuel Marcheck, Mose Naftali b. MeYr,. genannt Hirsch Österreich und Mose b. Samuel Österreicher 4). Auch in Leipnih ist die Einwanderung von Wiener Exulanten bezeugt. So war der bereits 1675 verstorbene Mose Abraham b. Jakob aus Wien dahin gekommen 5). Mehr aber als die einzelnen Nachweisungen bezeugt die Überschwemmung Mährens durch die Wiener und nieder österreichischen Einwanderer ein Beschluss der mährischen Landesältesten auf dem Landtage von Ungarisch-Brod 6) im Jahre 1677. Exulanten sollen, so beschloss man, erst drei Jahre von dem Tage an, wo sie die TT11terthänigkeit bei der Herschaft erlangt haben, zu Vorstehern und Gremeinderäthen wählbar sein. Loch gilt diese Bestimmung nur für Gemeinden mit mehr als 15 steuerzahlenden Mitgliedern. ב) Gest. Mittwoch 17. Ijar 1688. Er ist wohl identisch mit Mose Wiener,, dessen Tochter Beize in Prossnitz Donnerstag* 22. Tammus 1687 gestorben ist. Auch des berühmten B. Aron Teomim Vater. Mose, war in mehreren Gemeinden Mährens Babbiner. Manes b. Jesaja Teomim aus Prag, Babbiner in der mährischen Gemeinde Kostei, von der B. M. M. Krochmal sagt: ק״ק גאסטיל שנמשכין אהר ק״ק :"ש s. KGA. 29, starb Ijar 1684 in Prag (S. Hock). 1758 war Mose Teomim aus Prossnitz, wie das Gemeindebuch erweist, Babbiner in Kojetein.. 2) Er stammte also aus Mähren; gest. Dienstag 17. Schewat 1698. 3) Gest. 5. Schewat 1679 mit der Bezeichnung מנורשיי' וין* ’4) Alle, vielleicht jedoch früher bereits eingewandert, aus den Eragmenten des Synagogengrundbuchs von Prossnitz, in denen sich nur zweimal ein Datum, u. z. 1649 findet. Im Brande von 1698, der die Judengasse von Prossnitz einäscherte, mögen auch die alten Bücher und Akten der Gemeinde untergegangen sein. Nur des Krakauers Zebi Hirsch b. Jerachmiel Chotsch Schriften blieben damals unversehrt, wie er in der Vorrede zu חמדת צבי (Amsterdam 1706) berichtet:והיה שריפת אש בק״ק פרוסטיץ ונשרף כל הבירה ■ ותיבה זו עם החבורים שלי נצבו כמו נד בתוך שלד,ובא דנורא ולא שליט בהו לא הבל ולא נירא 1699 •והפלאה זו ראו וכן תמהו כל אנשי העיר מרבא ועד ועירא ^approbirt er in Schnaittach auf ,der Durchreise Akiba Bär’s עבודת הבורא ed. II. 1708 war er in Metz. 5) Nach einer Mittheilung des Herrn Josef Münz in Leipnik lautet die Grabschrift: « פ״נ איש ישר כהרר משה אברהם בדמ [ב״ר מ-1.7] יעקב ק״ץ מווץ יג ז ימי׳ בחד [= בחדש] אדר תיו לה תנצבה לפק.■ <0 תקנות המדינה שנת תלו לפ״ק: שי״א תקנות N1-. 9, bei g. w61f. ro.