Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Journal
- Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Volume
- 10. für das Schlujahr 1886-87 (1887)
- Date
- 1887-01-01
- Page
- – (sequence 43)
- Language
- German
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44 stehenden Eröffnung Ihrer Habbinerschule mit freudiger Genugthuung entgegengenommen und erlauben uns, Ihrer sehr freundlichen Einladung folgend, den Unterzeichneten als unseren Delegirten zu dieser Feierlichkeit zu bezeichnen, wie Ihnen schon telegraphisch angezeigt worden. Derselbe gedenkt am 2. October Abends in Budapest einzutreffen. Wir empfehlen uns Ihnen in Hochachtung und Verehrung. Berlin, den 26. September 1877. Das Lehrercollegium der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums : Dv. D. CüSSel, Vorsitzender. * A n das P r ä s i d i u m der israelitische]! Landeskanzlei in Budapest. Hochzuehrende Herren! Ihr vorgestern eingegangenes geehrtes Schreiben vom 5. d. M. erfreut mich sehr. Der Sieg wird dem Fortschritte bleiben, trotz Bannstrahlen der Finsterlinge. Wäre Budapest eine Stunde von Berlin, würde ich Ihrer gütigen Einladung Folge leisten. So muss ich mich begnügen am Eröffnungstage der Anstalt in der Ferne Ihrer zu gedenken. Mit grosser Hochachtung verharre ich ergebenst Berlin, -den 10. September 1877. Zunz. Bonn. An das verehr! Präsidium der i s r. L a n d e s k a n z 1 e i zu Budapest. Die ehrenvolle und freundliche Einladung zu der am 4. October d. J. stattfindenden Eröffnung der Landes-Babbin er schule verpflichtet mich zu innigem Danke. Mit Hecht setzen Sie bei mir das wärmste Interesse an dieser neuen׳ Lehranstalt, deren Errichtung und Erblühen voraus. Sie sichert dem ungarischen Judenthume die besten Aussichten, umso mehr aber auch den Männern, die um sie so schwere Kämpfe bestanden, den bleibenden Dank zukünftiger G־eschlechter. Leider verbietet mir mein Gesundheitszustand eine so weite Heise, die ich um so lieber unternommen hätte, da ich auch das Glück gehabt, die Berliner Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums einzuweihen. So gestatten Sie mir, verehrliches Präsidium, den Ausdruck der lebhaften Wünsche, die ich für die neue Anstalt hege. Möge sie unter dem Schutze Gottes rasch emporwachsen, sich immer mehr entwickeln und zu herrlicher Blüthe gedeihen, deren Früchte ferne Zeiten noch geniessen. Es war das Glück Israels, dass zu aller Zeit die rechten Männer erstanden, welche den Geist und das Bedürfnis» ihrer Epoche zu erfas-