Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Journal
- Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Volume
- 10. für das Schlujahr 1886-87 (1887)
- Date
- 1887-01-01
- Page
- – (sequence 35)
- Language
- German
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stattfmdenden feierlichen Eröffnung der Landes-Babbinerschule in Pest, habe ich die Ehre mitzutkeilen, dass zwei Vorstandsmitglieder sich an dem Festgesetzten Tage als Deputirte der hiesigen Cultusgemeinde einfinden werden. Es sei mir gestattet, den Anlass zu benützen, um selbst Sie zu einem Feste zu beglückwünschen, welches einen Moment feiert, der nicht allein in der Entwicklungsgeschichte Ihrer grossen Gemeinde, vielmehr in der noch grösseren des Judenthumes für alle Zeit historisch bleiben wird. Mit ausgezeichneter Hochachtung habe ich die Ehre zu zeichnen Wie n. 25. September, 1877. Dr. L. A. Frankl. Vorstand der israel. Cultus gemeinde in Wien. Hochgeehrtes P r ä s i d i u m! In Nachhange zum Schreiben vom 25. v. M. und auf Ihren geschätzten Wunsch, habe ich die Ehre, namens des Vorstandes der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde mitzutheilen, dass die beiden Vorstandsmitglieder Herr Dr. Leopold Kompert und Emanuel Baumgarten als Deputirte zur feierlichen Eröffnung des Theologen-Seminars erscheinen werden. Den beiden Genannten schliessen sich, die Deputation ergänzend, noch an. die Prediger Herr Dr. Adolf Jellinek und Dr. Moritz Güdemann. Die Herren werden am 3. d. Abends mit dem Eilzuge der Staats־ bahn in Pest eintreffen. Mit vorzüglicher Hochachtung ergeben Wien, den 2. October 1877. Frankl, Secretär. * Israelitische Allianz zu Wien.!Löbliches P r ä s i d i u m der i s r. B 11 d a p e s t. Landeskanzlei in Der Vorstand der »Israelitischen• Allianz zu Wien« hat mit aufrichtiger Befriedigung von der erfreulichen Thatsache Kenntniss genommen, dass die Eröffnung der von Ihnen mit so viel bewunderungswürdiger Ausdauer erstrittenen Landes-Babbinerschule unmittelbar bevorsteht. Zu diesem glänzenden Resultate vieljähriger Thätigkeit beehrt sich der Vorstand, Sie in herzlichster Weise zu beglückwünschen, nicht verkennend, dass die durch Sie gegründete Anstalt ein mächtiger Hebel sein wird zur Förderung der auf unsere Fahne geschriebenen Ziele der Hebung und Ehre des Judenthums.