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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1878-01-01 · [1.] für das Schlujahr 1877-1878 (1878) · p. Seite 150

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
[1.] für das Schlujahr 1877-1878 (1878)
Date
1878-01-01
Page
Seite 150 (sequence 166)
Language
German
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IRI
…/3122061-3122062--0166-3122396
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— 150 nur wenig entfernt war. Raba’s Geburt fällt ,also in, jedenfalls um das Jabr 299; der ungefähr gleichalterige Abaji kann daher nicht 278 (338 weniger 60) geboren sein. Dies zuletzt angeführte Argument ist es, welches uns aus diesem chronologischen Labyrinth zu entkommen hilft. Wenn Abaji, gleich Raba, um 399 geboren war, so starb er 338 im Alter von vierzig Jahren. Wenn man dies festhält und in der Eingangs angeführten Nachricht die Angaben umkehrt, dem Abaji ein Alter von vierzig Jahre, Rabba von sechzig zuertheilt, so sind alle Schwierigkeiten gehoben. Rabba •wurde demgemäss im Jahre 371 geboren und war um 28 Jahre älter als Abaji. Dass aber in der That jene Nachricht ursprünglich so gelautet haben muss, beweist der — auch von Tossephoth z. St. bemerkte — Umstand, dass Rabba nach Abaji’s eigener Äusserung Gesetzesstudium mit Wohlthätigkeit verband (Synh. 98b ומי הא תורה והא גמילות הסדים) Vgl. auch Baba bathra 8a, die Angaben über sein Almosen-Budget. Andererseits besass Abaji nur geringes Vermögen (s. Grätz, 1.1. S. 355, vgl. Sabb. 33a) und war so weniger im Stande^ Wohlthätigkeit zu üben. In Folge dieser Emendation muss man auch in der Parallele zwischen Rabba und Chisda dem Erstem statt 40 Jahre sechzig zuschreiben, was n06h immer einen auffallenden Gegensatz zu den 92 Chisda’s bildet. Es sei nicht verschwiegen, dass Raba’s Geburtsjahr 299 mit dem Umstande eollidirt, dass er noch Chisda’s ($t. 309) Schüler war. Nach Sukka 29a recapitulirte er mit Rammi b. Chama gemeinschaftlich, was sie beim vortrage Chisda’s gelernt hatten. Nach Baba bathra 12b sitzen die Genannten vor Chisda, der sein Töchterchen im Schosse hält und sie scherzend frägt, welchen von beiden sie zum Manne wünsche. Als sie antwortete: Beide, setzt Raba schnell, hinzu: und ich möge der zweite sein. Und so erfüllte es sich auch. Doch kann an beiden Stellen angenommen werden, dass Raba, der jedenfalls jünger als Rammi b. Chama war, noch im Knabenalter stand. Wahrscheinlich war er mit Rabba, bei dem er, wie wir wissen, als Knabe lebte, nach Sura gekommen. In andern Fällen, wo ebenfalls durch die Annahme des Geburtsjahres 299 für Raba Schwie- ״ rigkeiten entstehen, muss raan רבא in רבה verbessern, so Beza

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