Die Freistatt
- Journal
- Die Freistatt
- Volume
- 2 (1914)
- Issue
- Heft 1 (30.4.1914)
- Article
- Herbst
- Date
- 1914-04-30
- Page
- 46 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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46 Verse und Herbst, deinen Namen schrieben im Wirbel die roten, die toten, die Blätter. Altern Schon sind meine Haare weiß, . . aus der Höhe fällt die Zeit in Tropfen mir auf meine Stirn, von unten kommt die Ewigkeit, schläft der Fuß, starrt zu Eis aufwärts, bis der Tod im Greis Zeit vermählt und Ewigkeit Gruß Wen ich, mich beugend, ehre, hasse ich. Denn grüße ich das Nicht-ich, sterbe ich. Knirschend zu sehen eine Welt, die nie zu mir wird, nie an mir zerbirst. O, nur im Traume stehe ich sie tot. Und ewig wachsend saust ob mir das Schwert des Grußes, Tod, das Nicht-ich, bis ich es. Sieger auf Toten thronen?! Ich nicht; Weg-Wurf fall ich, meine Tage, ach, zermalmt sind Hufen eines Siegers, dessen Nah'n röchelnd zu ahnen Atem in mich stieß,