Die Freistatt
- Journal
- Die Freistatt
- Volume
- 2 (1914)
- Issue
- Heft 1 (30.4.1914)
- Article
- Der Tod Moses
- Date
- 1914-04-30
- Page
- 44 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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44 Verse Der Tod aber, der schreckliche, schrecklich wie die öde Leere, schwebte auf schwarzen Fittichen über dem ihm verfallener Haupt. Da sprach der Herr zu der Seele des Moses: „Tochter verlasse den Körper! a Doch die Seele des Moses antwortete: „Herr, ich vermisse den Himmel nicht, laß mich in diesem reinen Körper," Di sprach der Herr: „Tochter, Du wirst im obersten Himmel Weilen, an meinem Throne, hinter den Cherubim und den Seraphim." Und der Herr küßte seinen Treuen und nahm ihm die Seele durch den Kuß. Moses starb. Aber auf seinem Lebenswerke ruht der göttliche Kuß als Zeichen der Vermählung zwischen Himmel und Erde. 4 H J1 ,- I * Verse Albert Ehrenstein: Volkshymne Völker sind nur Benzin in den Automobilen, Mittel sie, niemals Zweck dem Entwicklungswillen. Brüllend um des Lebens Weg würgen sich die Kräfte. Stoßet eure Pfeile in todesstarke Säfte! Wer da nicht Kraft, Fahrer ist, ist schon überfahren. Wer da nicht selbst Herrscher ist, stirbt, Kot in den Haaren. Auswahl ist. Hundeblut, Massenhirn schluckt des Geistes Feue ewig heult die rote Glut,' Ländchen hin, Ländchen her, ihr tötet nicht um Katzenschmeer: nur der Kampf ist euer!