Die Freistatt
- Journal
- Die Freistatt
- Volume
- 2 (1914)
- Issue
- Heft 4 (Juli 1914)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1914-07-01
- Page
- 256 (sequence 2)
- Language
- German
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256 Miniaturen iiiiiiNiiiiiiuimNiimifMiiiiimimmii'n^ sinkt zum Kinderspott und Dorfscbmarotzer berab. Von seinen Mitbürgern bemitleidet und veracbtet, fubrt er ein fast tieriscbes Leben* Aber so gent die Lende, vom »Kozel« aus, einem Urgestein im Waldev vermöge ein Erwablter des Herrn die keilige Stadt zu erblicken. Mendel Runig, der Narr, gebt aus, den Felsblock zu sucben. Ibm ist es vergönnt, das "Wunder zu scbauen, aber er kebrt nie wieder zurück. Rosenfeld erzablt m sorgsam gewablter, edler Spracbe, die wie ein starker Strom dabmrauscbt, obne sieb m Katarakten zu überstürzen. Seine reife Tecbnik ist jeder Routine fern, Obne aufdnnglicbes Symbolisieren erzielt er die ^Virkung, dal? wir die simple Gescbicb^je von Mendel Rubig als Ausdruck nationaler Sebnsucbt empfinden. Die Art, wie er das Scbicksal eines vom Leben Verstoßenen scbildert, gemannt durck das Versteben sebembar unwiebtiger Dinge entfernt an Gogola unvergleicbliebe Novelle: »Der Mantel«. Paul Meyer. Verantwortlich für die Schriftleitung: F. M. Kaufmann, Berlin-Steglitz. — Verlag der Freistatt; Eschweiler (RMd.) — Druck von E, Grüner, Bernau-Berlin. Originals by courtesy of Dr. Anatol Schenker