Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 31 (1938)
- Article
- Aus dem Briefwechsel Steinheim - Zunz
- Date
- 1938-01-01
- Page
- Seite 253 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Aera fürs Judentum gestalten zu wollen; es wird sich seines Berufes und seiner ewigen Lebenskraft bewußt, und das ist das, was noch unlang verkannt und bezweifelt worden. Dieser Tage habe ich ein Schriftchen des bekannten Rabbiners Hirsch aus Oldenburg mir und ein besonderes Exemplar für meine Frau angeschafft, das ich ganz angelegentlieh empfehlen möchte. Er hat sich mit der neueren jüdischen Bildung durch dasselbe ausgesöhnt. Es heißt: Jüdische Anmerkungen zu den Bemerkungen eines Protestanten über die Konfession der 22 bremischen Pastoren von einem Juden, Oldenburg bei Gerhard Stalling, 1841.3) Wüßten Sie mir was Näheres über den Verein, der sich in Preußen für studierte Juden gebildet hat, mitzuteilen. Er soll dem Aufrufe des Dr. Wihl im Telegraphen in mancher Rücksicht entsprechen.4) Die besten Grüße für Ihre liebe Gattin von meiner Frau und Ihrem ergebenen Steinheim, Dr. Anmerkungen zu Brief I. x) Es handelt sich um Steinheims noch heute lesenswerte Schrift: Moses Mendelssohn und seine Schule in ihrer Be- Ziehung zur Aufgabe des neuen Jahrhunderts, Hamburg 1840. — Moritz Veit war einer der bestrenommiertesten Buchhiindler Berlins um die Mitte des vorigen Jahrhunderts. Über ihn vgl. L. Geiger: Aus dem Briefwechsel zwischen Sachs und Veit p 19 sowie Isler in seiner Rießerbiographie p 148. 2) Es ist die Rede von dem umgestalteten Lehrerseminar der Jüdischen Gemeinde Berlin, dessen Leitung Zunz nach vielen Schwierigkeiten in! Jahre 1840 übernommen hatte. Vgl. I. E 1 b o g e n : Leopold Zunz zum Gedächtnis (50. Be- 253