Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 31 (1938)
- Article
- Neue Palästina-Ausgrabungen
- Date
- 1938-01-01
- Page
- Seite 122 (sequence 24)
- Language
- German
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hunderts und etwas höher auf Reste der circumvallatio des Titus, große Steinblöcke aus der Zeit des Johannes Hyrcanus und einen gut erhaltenen Münzhort aus der Zeit des Aufstandes unter Titus.26) Bei der systematischen Untersuchung des Kidrontales, die im August 1934 von E. L. Sukenik für die Jerusalemer Universität begonnen wurde, wurde am östlichen Hang des Wadi Sala ein durch einen großen Steinblock verschlossenes Steingrab entdeckt, das fünf Ossuarien enthielt, von denen eines die Inschrift „Juda, Sohn des Jonathan, Sohn des Jithrä“ trug. In einem zweiten erst aus herodianischer Zeit stammenden Grabe fanden sich Bruchstücke weiterer Ossuarien, von denen eines in hebräischer und griechischer Sprache die Inschrift „Apphia, Tochter des Athenagoras“, ein zweites in Hebräisch den Namen „Hanja, Sohn des Alexa“ trug.27) Auch auf dem Teil en-Nasbe nördlich von Jerusalem wurde bei Grabungen des Palästina-Instituts in Berkeley (Kalifornien) eine große Grabhöhle entdeckt, in der in der Zeit von 1200—900 v. Chr. gegen 60 Personen beigesetzt worden sind, nachdem frühere Beisetzungen, die zum Teil bis zum Jahre 2000 v. Chr. zurückgehen, entfernt und am Höhleneingang niedergelegt worden waren.28) Eine uralte Begräbnisstätte wurde schließlich von jüdischen Siedlern in Chirbet Haidara, südlich von Atlit, 2Ö) M. Vionnet, Jerusalem 31, 209 f.; QDAP 6, 1 ff.; Thomsen AfO 11, 172. 272. 27) E. L. Sukenik, Tarbis 6, 190 ff.; W. E. Albright, AJA 39, 144; QDAP 5, 201 f.; Thomsen, AfO 10, 305 f.; 11, 272. 28) W. H. Dubberstein, AJSL 52, 59; Thomsen, AfO 11, 95 122